Deutschland schafft die Steuern ab. Keine Einkommensteuer. Keine MwSt. Keine Bürokratie.

German Mut: Neu gedacht

Seit Jahren philosophiere ich mit meinem Sohn Marc Theiner über Fragen, die größer sind als das, was uns die Politik serviert.

  • Wie könnte ein Steuersystem aussehen, das wirklich gerecht ist?
  • Wie sähe ein Staat aus, der seine Bürger nicht klein rechnet, sondern groß macht?

Die aktuelle Debatte über eine „Reichensteuer“ hat mich wieder an diese Gespräche erinnert. Und mir wurde klar: Wir diskutieren ständig über mehr vom Alten, aber selten über Neues.

Darum greife ich in meiner Rubrik: German Mut, ab und an Ideen auf, die nicht aus Ministerien, Think Tanks oder Gremien stammen, sondern aus dem Bauch, aus Gesprächen und aus dem Mut, Dinge einmal radikal anders zu denken.

Ich bin kein Wirtschaftsweiser, kein Finanzminister, kein Ökonom. Aber das, was ich will, ist: mutige Gedanken.

Stell dir vor: Brutto = Netto

Morgen früh, du öffnest deinen Lohnzettel – und liest: Brutto = Netto. Kein Steuerabzug, keine Krankenkassenbeiträge, keine Abgaben. Dein Gehalt, in voller Pracht, landet auf deinem Konto.

Unrealistisch? Vielleicht. Aber manchmal sind es genau diese Gedankenexperimente, die den Blick weiten.

Die Idee: Alle bisherigen Steuern verschwinden.

Dafür gibt es nur noch eine Transaktionssteuer von 4 Prozent auf jede Geldbewegung – vom Brötchen beim Bäcker, jede Überweisung bis zum Milliardenkredit der Banken.

Die große Rechnung

Das jährliche Volumen aller Transaktionen in Deutschland: rund 60 Billionen Euro. 4 Prozent davon: 2,4 Billionen Euro.

Zum Vergleich: Heute nimmt der Staat über alle Steuern und Abgaben etwa 900 Milliarden Euro ein.

Das heißt: Mit einer einzigen, simplen Steuer fast das Dreifache.

Was das für Bürger bedeutet

Heute verliert ein Durchschnittsverdiener fast die Hälfte seines Gehalts an Steuern und Abgaben.

Ein Beispiel:

3.500 € brutto = 2.200 € netto.

Im Transaktionssteuersystem: 3.500 € brutto = 3.360 € netto.

Das sind 1.160 € mehr jeden Monat – über 13.000 € im Jahr.

Und obendrauf: ein Grundeinkommen von 1.000 € pro Person und Monat.

Das kostet etwa 1 Billion Euro pro Jahr.

Bleiben immer noch 1,4 Billionen übrig – für Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur, Digitalisierung.

Was das für Unternehmen bedeutet

  • Keine Lohnnebenkosten.
  • Keine Unternehmenssteuer.
  • Keine Steuerakrobatik.

Planungssicherheit, Cashflow und freie Köpfe für das, was wirklich zählt: Wachstum, Innovation, Jobs.

Deutschland könnte damit vom Bürokratie-Betonklotz zum Magneten für Investoren werden.

Start-ups aus dem Silicon Valley, Familienunternehmen aus Italien, Industrieplayer aus Asien – alle würden hinschauen: „Warum nicht Deutschland?“

Was passiert mit der Mehrwertsteuer?

Heute zahlen wir 19% auf fast alles, was wir konsumieren.

  • Ein Kaffee für 3 € im Café kostet mit MwSt. 3,57 €.
  • Ein Paar Jeans für 100 € im Laden kostet mit MwSt. 119 €.

Im 4%-Transaktionssteuersystem fällt die MwSt. komplett weg. Stattdessen zahlst du nur 4%.

  • Der Kaffee kostet dann 3,12 €.
  • Die Jeans 104 €.

Kurz: Während du mehr Netto im Portemonnaie hast, werden auch noch die Preise niedriger. Das ist nicht nur ein Steuermodell – das wäre ein gefühlter Befreiungsschlag im Alltag.

Und die Kritik? Lösungen statt Ausreden

Natürlich, es gibt Bedenken. Aber wer mutig denkt, darf nicht bei Problemen stehen bleiben, sondern muss Lösungen anbieten.

Banken & Handel haben zu viele Transaktionen?

  • Pauschalsteuer oder Obergrenzen, um Fairness zu sichern.

Flucht ins Ausland?

  • Die Steuer wird direkt beim Geldfluss erhoben. Ob Karte, App oder Banktransfer – kein Umgehen möglich. Goldbarren? Müssen gekauft und wieder verkauft werden – auch da fällt die Steuer an.

Sparen & Investieren wird teurer?

  • Altersvorsorge oder Zukunftsinvestitionen könnten mit geringeren Sätzen (1–2%) oder ganz steuerfrei gestellt werden.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit?

  • Deutschland als First Mover: Wer hier investiert, bekommt 0% Unternehmenssteuer und maximale Klarheit. Andere Länder werden folgen.

Warum Investitionen ehrlicher würden

Heute investieren viele, um Steuern zu sparen – nicht, weil sie an eine Idee glauben. Steuersparimmobilien, Fondsmodelle, Abschreibungs-Konstrukte.

In einem Transaktionssteuersystem fällt das weg. Investieren würde heißen: Ich glaube an dieses Projekt. Ich vertraue dieser Idee. Nicht: „Wie kann ich den Fiskus austricksen?“

Mehr Netto bedeutet: mehr Freiheit, mehr Verantwortung, mehr ehrliche Entscheidungen.

Mein Fazit: Mut statt Mutlosigkeit

Ja, es ist radikal.

Ja, es ist ein Sprung ins Ungewisse.

Aber wann war Deutschland zuletzt wirklich mutig? Wann haben wir zuletzt groß gedacht – statt immer nur neue Formulare zu erfinden?

Eine Transaktionssteuer von 4 Prozent könnte der Reset-Knopf sein:

  • volle Gehälter für Bürger,
  • Grundeinkommen für alle,
  • sinkende Preise an der Supermarktkasse,
  • Planungssicherheit für Unternehmen,
  • und ein Staat, der nicht klamm, sondern souverän ist.

Natürlich bleibt es ein Gedankenexperiment. Aber jedes Wunder beginnt mit einer Frage:

Wollen wir den Mut haben, es zu denken?

Euer Werner


Wer ich bin: Ich bin Werner Theiner – Präsident des German Mittelstand e.V., Gastgeber bei Werner Theiner – Visibility & Networking Strategist für starke Köpfe und Architekt deiner Sichtbarkeit. Ich öffne Türen, die andere nicht mal sehen – und bringe Menschen auf Bühnen, die bleiben.

Wenn du dich nicht mit Visitenkarten zufriedengibst, sondern echte Verbindungen willst, dann komm näher.

In meiner digitalen Schatzkiste warten Impulse, Videos und Tools: club.theiner.de

An meiner Tafel – der Theiner’s Table Society – treffen Haltung, Strategie und ein Glas auf Augenhöhe zusammen.

Und im German Mittelstand e.V. schreiben wir gemeinsam an der Zukunft verantwortungsvoller Wirtschaft. Du willst Mitwirken? Mitglied werden im German Mittelstand

Sichtbarkeit beginnt mit dem ersten Schritt. Vielleicht ist das hier deiner. https://theiner.de

Zwischen Maßband und Mittelstand

Zwischen Maßband und Mittelstand: Ein Abend bei Litzlfelder in Anzing

Was passiert, wenn eine Bürgermeisterin zum Netzwerken einlädt, ein Familienunternehmen die Türen öffnet und der Landrat Klartext spricht? Dann entsteht ein Abend wie dieser – irgendwo zwischen Trachtenliebe, ehrlichem Handwerk und echtem Miteinander.

Anzing hat eingeladen – und viele sind gekommen.
Im Herzen des Landkreises Ebersberg, wo knapp 4.000 Menschen leben, aber überdurchschnittlich viele anpacken, fand dieser besondere Unternehmerabend statt. Initiatorin: Bürgermeisterin Kathrin Alte. Gastgeberin: Mariele Litzlfelder, die das Familienunternehmen „Litzlfelder Tracht“ mit viel Herzblut in dritter Generation führt.

Strickjacken mit Seele – gemacht für Generationen.
Litzlfelder ist mehr als Tracht. Es ist textile Heimatpflege – mit Stil, Anspruch und Substanz. Die Manufaktur fertigt hochwertige Strickjacken aus reiner Schurwolle, verarbeitet regionale Stoffe, bestickt Krägen von Hand und versieht Jacken auf Wunsch mit Swarovski-Steinen oder persönlichen Monogrammen.
Und als ich – in meiner Rolle als digiWiesn-Gastgeber – erfuhr, dass Litzlfelder Teil der offiziellen Oktoberfest-Kollektion der Stadt München ist, war klar: Das hier ist keine Boutique. Das ist ein Ort, an dem Identität tragbar wird.

„Ich schneide gerne Bändchen durch …“ – Bürgermeisterin mit Bodenhaftung.
Kathrin Alte nutzte die Gelegenheit nicht für Sonntagsreden, sondern für echte Einblicke in das kommunale Geschehen. Sie bedankte sich ausdrücklich bei den Unternehmer:innen und Steuerzahler:innen – für das, was mit ihrer Hilfe möglich gemacht wird.
Und sie machte deutlich: Vieles, was in Gemeinden geschieht, sieht man eben nicht auf den ersten Blick. Als Beispiel nannte sie die 70 Jahre alte Wasserversorgung in Anzing, die dringend erneuert werden muss – auch und gerade in Zeiten sinkender Einnahmen.

„Ich schneide gerne Bändchen durch – aber viele der Ausgaben, die wir stemmen, sieht man nicht.“

Ein Landkreis mit Anspruch – und klaren Servicegarantien.
Auch Landrat Robert Niedergesäß war gekommen – und brachte keinen Stapel PowerPoint-Folien, sondern Klartext.
Er sprach über Digitalisierung, Bürokratieabbau, Fachkräftemangel – aber auch über das, was konkret getan wird:
✅ Baugenehmigungen in max. 40 Arbeitstagen.
✅ Rechnungsbearbeitung in spätestens 15 Tagen – 70 % davon sogar innerhalb von drei.
✅ Beteiligung am bayernweiten Projekt zur Entbürokratisierung.
Ein Landkreis, der sich nicht nur als Verwalter, sondern als Partner der Wirtschaft versteht – das kam an.

Die Familie Litzlfelder? Gastgeber mit Gespür.
Die Führung durch die Manufaktur war nicht nur informativ – sie war eindrucksvoll. Wie aus Strickgarn, Sorgfalt und Stil echte Einzelstücke werden, wurde sichtbar, spürbar und sogar riechbar (dampfgewaschene Wolle hat ihren eigenen Charakter). Besonders spannend:
– Die Geschichte des „Mount-Everest-Pullis“, der aus Litzlfelder-Merino gefertigt wurde.
– Die Zusammenarbeit mit einer Zwischenmeisterei im Bayerischen Wald.
– Die nachhaltigen Wege und Partnerschaften mit regionalen Zulieferern.
Ein Betrieb, in dem jedes Teil ein Statement ist – gegen Wegwerfmode und für echte Wertarbeit.


Was bleibt?

Ein starkes Zeichen für die Kraft regionaler Betriebe. Für das Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und einem ehrlichen Interesse füreinander. Für Führungskräfte, die zuhören statt zudecken. Und für Gastgeberinnen wie Mariele Litzlfelder, die zeigen, dass Tradition nicht alt aussieht – sondern wunderbar zeitgemäß sein kann.

Und für das, was in Bayern manchmal leiser klingt, aber umso fester verankert ist:
Z’samm geht mehr.

America First. China Speed. Und wir? German Mittagsschlaf.

Warum deutsches Unternehmertum endlich wieder unbequem, laut und global denken muss.

1. Die Welt dreht sich – und wir schauen zu.

Während in den USA Visionäre wie Elon Musk, Peter Thiel oder Jensen Huang nicht nur Unternehmen, sondern ganze Industrien neu definieren – diskutieren wir hierzulande, ob man den Begriff „Leistungsträger“ überhaupt noch verwenden darf.

Während China mit 400 Stundenkilometern durch seine Wirtschaft rast und KI auf staatlicher Ebene mit Investitionspaketen jenseits jeder deutschen Vorstellungskraft ausgestattet wird, leisten wir uns in Deutschland eine Diskussion darüber, ob vier Tage Arbeit reichen – für Menschen, die längst innerlich gekündigt haben.

Das Problem ist nicht China. Nicht Amerika. Das Problem ist unsere Selbstzufriedenheit. Unsere Innovationsangst. Unsere Haltung: „Wird schon.“

Wird nicht.


2. German Engineering reicht nicht mehr – wir brauchen German Exzellenz-Mut.

Wir sind ein Land der Hidden Champions. Aber viele davon haben sich so gut versteckt, dass sie selbst vergessen haben, wo sie stehen. Technisch top – strategisch blind. Familiengeführt – aber zukunftsschwach. Global tätig – aber im Denken lokal wie ein Dorfbrunnen.

Wir können mehr als Technik. Wir können Ideen. Haltung. Wirkung. Aber nur, wenn wir uns trauen, unsere Komfortzone abzugeben – und unsere Stimme zu erheben.

Denn die neue Weltordnung wartet nicht auf deutsche Tugenden. Sie wartet auf klare Spielzüge.


3. Wer die Welt retten will, muss sie erst verstehen.

In den USA ist Unternehmertum ein Lebensentwurf. In China ein Staatsauftrag. Und in Deutschland?

Ein Balanceakt zwischen Steuerberater, Arbeitszeitverordnung und dem Wunsch, bloß nicht anzuecken.

Wir führen Unternehmen, als wären sie Teil eines Verwaltungsapparats – nicht wie lebendige Systeme, die Mut, Tempo und Richtung brauchen.

Wo ist unsere Wucht? Unser Wille, den Markt zu gestalten – nicht nur darauf zu reagieren?


4. Stillstand ist kein Geschäftsmodell.

Viele Mittelständler leben in einem trügerischen Gefühl von Stabilität. „Läuft ja.“ „War immer so.“ „Wir sind solide.“ Alles richtig – aber auch tödlich.

Denn während du das hier liest, entstehen in Bangalore, Austin und Shanghai genau die Lösungen, die deinen Markt in zwei Jahren auf den Kopf stellen. Oder gleich überflüssig machen.


5. Wir haben kein Problem mit Ideen – wir haben ein Problem mit Umsetzung.

Die besten Köpfe? Haben wir. Die besten Voraussetzungen? Auch. Aber was machen wir daraus?

  • Eine KI-Initiative mit Ausschusskultur.
  • Eine Start-up-Förderung mit Antragskoma.
  • Eine Wirtschaftspolitik mit Pullovermentalität: lieber warm einpacken als aufbrechen.

Ideen bringen nichts, wenn sie nicht in Entscheidungen münden. Und Entscheidungen bringen nichts, wenn sie nicht ins Tun führen.


6. Es geht nicht um Digitalisierung – es geht um Relevanz.

Viele denken: „Wenn wir erst mal digital sind, dann…“ Falsch. Digital ist kein Ziel. Digital ist der Standard.

Was fehlt, ist Klarheit: Wofür stehen wir eigentlich? Was lösen wir besser als andere? Warum braucht uns die Welt?

Wer das nicht beantworten kann, sollte nicht auf den nächsten LinkedIn-Trend warten. Sondern in den Spiegel schauen.


7. Mut ist keine Attitüde. Mut ist eine Handlung.

Und jetzt wird’s unbequem: Wenn du Unternehmerin / Unternehmer bist – und du in den letzten zwei Jahren keinen Markt neu betreten, kein Geschäftsmodell hinterfragt, keine Führung erneuert hast –, dann hast du Zeit vergeudet. Und Verantwortung abgegeben.

Wir brauchen keine Wohlfühlunternehmer mehr. Wir brauchen Wirtschaftswunder-Macher.

Die, die aufstehen, wenn andere sitzen bleiben. Die, die investieren, wenn andere klammern. Die, die vorangehen – nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.


8. Die Welt wartet nicht. Und auch kein Kunde.

Hör auf zu glauben, Loyalität sei eine Strategie. Kunden bleiben nicht, weil du gut bist – sondern weil du besser bist. Weil du überraschst. Inspirierst. Ablieferst.

Die Welt hat keinen Mangel an Angeboten. Sie hat einen Mangel an Angeboten mit Haltung.


9. Der Feind ist nicht die Politik. Der Feind ist dein Zögern.

Ja, die Rahmenbedingungen sind nicht ideal. Ja, vieles ist komplex. Aber weißt du was? Es war nie einfach, ein Unternehmen zu führen.

Nur wer das als Ausrede nutzt, hat schon verloren. Es ist Zeit, dass wir Verantwortung neu definieren: Nicht nur für Bilanzen, sondern für Wirkung.


Das Aufwachprotokoll. Was du jetzt tun musst. Kein Vielleicht. Kein Später.

1. Mach dein Warum messerscharf.

Warum gibt es dein Unternehmen? Was wäre verloren, wenn es dich morgen nicht mehr gäbe? Schreib es auf. Lies es deinen Leuten vor. Lebe es.

2. Such dir Sparringspartner, keine Streichelzonen.

Du brauchst Menschen, die dich herausfordern. Nicht die, die dich in deiner Komfortzone wiegen. Schließ dich Netzwerken an, die größer denken als du.

3. Starte ein Projekt, das dir Angst macht.

Angst ist kein Stoppschild – sie ist dein Navigationsgerät zur Relevanz. Wenn du nicht nervös bist, bewegst du nichts.

4. Kündige das Mittelmaß.

Produkte, die „auch ganz okay“ sind? Weg damit. Prozesse, die „immer so waren“? Kill them. Mitarbeitende, die nur mitlaufen? Sprich Klartext.

5. Erklär deinen Mitarbeitenden die neue Spielordnung.

Kein Kuschelkurs mehr. Aber auch keine Kälte. Sag, wohin ihr wollt. Sag, dass es hart wird. Aber auch: dass es sich lohnt.

6. Erfinde dich alle 12 Monate neu.

Was heute funktioniert, kann morgen stören. Mach jedes Jahr ein Strategie-Update mit radikalem Blick von außen.

7. Red endlich wieder mit dem Kunden.

Nicht mit Excel. Nicht mit Beratern. Mit den Menschen, die dich bezahlen. Hör auf, Annahmen zu verwalten – fang an, Realität zu gestalten.


Fazit? Es gibt nur eins:

Wer in einer Welt des Wandels wartet, bis er gefragt wird, hat längst verloren.

Du willst Zukunft? Dann sei ihr Architekt. Nicht ihr Zuschauer.


Der German Mittelstand hilft dir bei der Umsetzung.

Wir sprechen nicht nur über Wandel – wir begleiten ihn.

Sparringsrunde des German Mittelstand e.V.

Freitags, 09:10 bis 09:50 Uhr

Wenn du jemanden suchst, der dir sagt, was du hören willst – ist das nicht deine Runde. Wenn du bereit bist für den Blick von außen – klar, ehrlich, auf Augenhöhe – dann vielleicht schon.

Der Vorstand des German Mittelstand e.V. lädt ein: Jeden Freitag. 40 Minuten. Keine Show. Keine Präsentationen. Ein Gespräch. Ein Impuls. Manchmal eine Korrektur.

Wir stellen kein Konzept vor. Wir geben keine Garantie. Aber wir hören zu, denken mit – und sagen, was wir sehen.

Für wen ist das gedacht? Für Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht in der eigenen Denkschleife bleiben wollen. Für Menschen, die gestalten – und sich gelegentlich spiegeln lassen.

Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Wer Teil des Netzwerks ist, wird bei hoher Nachfrage bevorzugt.

Was erwartet dich? Ein Raum. Fünf Stimmen. Und im besten Fall: ein Gedanke, der bleibt.

Was wir erwarten: Ein echtes Anliegen. Ein offenes Gegenüber. Vertraulichkeit.

Keine Anmeldung über Formulare. Keine automatisierte Bestätigung. Ein Satz per Nachricht genügt. Wir melden uns persönlich zurück.

Diese Runde ist kein Format. Sie ist Haltung. Und manchmal: der Anfang von Klarheit. Der Vorstand des German Mittelstand e.V.

Euer Werner – Kein Cheerleader der Vergangenheit. Aber Fan von Zukunftsmut.

Inspiration beginnt mit einem Wort: Sagt mir in den Kommentaren Eure Meinung. Wie seht Ihr das?

Schluss mit Bürokratie – der Feind im eigenen Flur

Berlin – wo Anträge länger leben als Ideen, und jede Tür eine Klingel mit Formular hat.

Willkommen im Land, in dem du für die Gründung eines Unternehmens erst mal deinen Geduldsfaden zertifizieren lassen musst.

Wir lachen. Wir schimpfen.
„Berlin muss liefern!“ heißt es dann.
Und ja – einiges, was dort passiert, klingt wie ein Schildbürgerstreich mit Gesetzesstempel.

Aber bevor wir uns weiter im Hauptstadt-Bashing verlieren, werfen wir mal einen ehrlichen Blick in den eigenen Flur.

Der wahre Bürokratie-Killer? Trägt oft dein Logo.

Denn während wir auf „die da oben“ zeigen, wächst auch bei uns die Verwaltung der verlorenen Gelegenheiten.
In Projekten, die durch sechs Gremien laufen – und nie bei den Kund:innen ankommen.
In Kalendern, die voller Termine sind, aber arm an Entscheidungen.

Willkommen bei „Abwarten & Tee trinken GmbH“ – dem Unternehmen, in dem Mut zur Ausnahme ein Kündigungsgrund ist.

Wenn aus Ideen Aktenzeichen werden

Ein Impuls? Wird erstmal zur „Diskussionsgrundlage“.
Ein Vorschlag? Muss durch den Lenkungskreis.
Ein Projekt? Hat zwar einen Starttermin – aber kein Go.

Wir feiern Prozesse statt Prinzipien.
Wir drucken Roadmaps – aber laufen im Kreis.

Und dann wundern wir uns, warum nichts vorwärtsgeht.

Zahlungsziele, die nach Kafka klingen

Wir bestehen auf Präzision, Performance und Pünktlichkeit.
Aber wenn’s ums Zahlen geht, wird plötzlich tiefenentspannt gewartet.

60 Tage Zahlungsziel für dich.
12 Stunden Verzug vom Freelancer? Skandal.

Dieses Ungleichgewicht ist keine Kleinigkeit.
Es ist ein Spiegelbild von etwas, das wir zu lange nicht sehen wollten:
Unserer eigenen Bürokratie in Designerklamotten.

Deal klar. Entscheidung getroffen. Alle einig.
Und trotzdem: „Der Chef muss nochmal drüberschauen.“
Dann: „Der ist gerade im Urlaub.“

Die unterschätzte Unterschrift – Papierstau im Kopf

Das Projekt stirbt nicht an Inhalten –
es verhungert an der Zögerlichkeit.

Wenn sechs Manager achtmal beraten – und der Kunde längst weitergezogen ist

Ein strategischer Deal. Alles spricht dafür.
Doch statt Umsetzung: noch eine Runde. Und noch eine.
Bis der Kunde nicht mehr fragt, sondern längst gekauft hat – nur woanders.

Und das Bittere daran?

Wirtschaftswunder passieren nicht in Brüssel.
Sie beginnen im Unternehmen – oder eben nicht.

Jeden Tag geht Wirtschaftsleistung verloren.
Nicht durch falsche Gesetze – sondern durch verpasste Entscheidungen.
Durch interne Bremsen. Durch das ewige Warten auf Zustimmung, die längst da ist.

Bürokratie ist kein Amt. Sie ist ein Reflex.

Ein Schutzmechanismus, der uns vorgaukelt, wir seien sicher, solange wir nicht entscheiden.
Ein mentales Sicherheitsnetz, das jede Initiative abfängt, bevor sie landen kann.

„Mut ist kein Meeting. Mut ist eine Entscheidung.“

Was wir stattdessen brauchen?

  • Weniger Lenkung, mehr Lenker.
  • Weniger Rückversicherung, mehr Rückgrat.
  • Weniger Schleifen, mehr Schärfe.
  • Und vor allem: Klartext statt Kompromisslyrik.

„Wer auf den letzten Loop wartet, verpasst den ersten Schritt.“

Die gute Nachricht?

Bürokratie ist kein Naturgesetz.
Sie ist ein Mythos – und wir haben zu lange daran geglaubt.

Wer sie abschaffen will, braucht keine Bundesratsvorlage.
Sondern ein Team, das Verantwortung nicht weitergibt, sondern annimmt.

Nicht morgen.
Nicht mit Vorbehalt.
Sondern jetzt.

Und wenn dir beim nächsten Meeting jemand sagt:
„Das sollten wir nochmal abstimmen“,
dann antworte ruhig mal:

„Oder wir entscheiden einfach.“


Hole Dir jetzt den kostenlosen Leitfaden:

„Die ersten mutigen Schritte zum Ja – ohne Aber

Jetzt in meiner Schatzkiste kostenlos lesen, wenn du nicht auf die nächste Schleife warten willst.

–> Theiners Schatzkiste


Mein Moment im White Cube – Kunst trifft auf Begegnung

Manchmal braucht es nicht mehr als einen weißen Würfel, um die Essenz eines Menschen einzufangen. So geschehen auf Schloss Hohenstein, dem Zuhause von Mike Meyers beeindruckendem „White Cube Art Project“, das hier als Dauerinstallation seinen Platz gefunden hat. Es war mir eine besondere Freude, Teil dieser Reise zu sein – vor und hinter der Kamera.

Dank Ralph Veil, dem unermüdlichen Schlossherrn, Kulturförderer und, wie ich ihn nennen darf, Gastgeber mit Herz, entstand nicht nur das Interview mit Mike Meyer, sondern auch eine Atmosphäre, die Begegnungen wie diese möglich macht. Ralph war nicht nur Initiator, sondern auch bei der Eröffnungsfeier des Projekts an meiner Seite, die ich moderieren durfte. Ein wahrer Brückenbauer, der nicht nur Künstler und Gäste, sondern auch Visionen und Räume miteinander verbindet.

Mike und ich haben uns während des Interviews nicht nur über Kunst und den White Cube unterhalten, sondern auch über das Leben, die Geschichten hinter den Gesichtern und die Magie, die passiert, wenn man alles Überflüssige ausblendet. Dabei ist eine Bindung entstanden, die weit über das Projekt hinausgeht. Der White Cube auf Schloss Hohenstein ist mehr als eine Installation – er ist ein Statement. Ein Ort, an dem Menschen ihre Geschichte erzählen können, ohne Worte, nur durch das Licht und Mikes einzigartigen Blick.

Und ja, ich durfte auch selbst in den White Cube. Ein Moment der Reflexion, festgehalten in einem Bild, das nicht nur zeigt, wie ich aussehe, sondern wer ich bin. Dieses Bild erinnert mich daran, dass Sichtbarkeit manchmal entsteht, wenn man sich ganz reduziert – und genau das macht dieses Projekt so einzigartig.

Mit dieser Erfahrung reihe ich mich in den Kreis prominenter Persönlichkeiten ein, die bereits Teil des White Cube Art Projects waren, darunter: Leonardo di Caprio, Emma Watson, David Beckham, Will Smith, Rihanna, Oliver Kahn, Manuel Neuer oder Richard Branson

Danke an Mike für das unvergessliche Erlebnis und an Ralph für deine Kunst, Menschen zusammenzubringen und Räume wie Schloss Hohenstein mit Leben und Kreativität zu füllen. Ich freue mich auf viele weitere Momente im White Cube – und vielleicht auch auf ein Glas Wein im Schlossgarten.

Wenn CEOs Kamele streicheln – Trumps Nahost-Showdown

Wenn CEOs Kamele streicheln – Trumps Nahost-Showdown als Lehrstück über Macht, Märkte und mediale Märchen

Stell dir vor: Du wachst auf, öffnest dein News-Feed – und siehst Elon Musk, Jeff Bezos und Donald Trump Seite an Seite, flankiert von Kamelen, goldverzierten Schwertern und Lavendelteppichen. Kein Satireformat. Kein Hollywood-Dreh. Sondern: Mai 2025 in Riad.

Trumps jüngste Nahostreise war keine Delegationsreise. Sie war ein globales Spektakel – strategisch inszeniert, geopolitisch geladen, wirtschaftlich monumental.
Mit im Tross: die Superreichen. Die Datenherren. Die Visionäre des digitalen Zeitalters. Musk, Bezos, Altman, Huang – als Wirtschafts-Waffen einer geopolitischen Machtdemonstration.

Milliarden, Macht und Medialität

Während deutsche Mittelständler Förderformulare ausfüllen und auf Ausschreibungen hoffen, sichert sich Trump mit einem Boeing-Jet als Gastgeschenk und 2-Billionen-Dollar-Deals die nächste Staffel seiner Weltbühne.
Saudi-Arabien verspricht 600 Milliarden US-Dollar Investitionen. Die Emirate unterzeichnen KI-Deals mit 1,4 Billionen Volumen.
Und Europa? Diskutiert über LinkedIn-Algorithmen und ChatGPT-Ethik.

Willkommen in der Realpolitik 5.0 – powered by Influencer-Ökonomie und geopolitischem Glanz.

Sichtbarkeit ist kein Zufall – sie ist Strategie

Diese Reise war kein PR-Stunt. Sie war ein Lehrstück.
Sichtbarkeit heißt heute nicht nur gesehen werden – sondern: Position beziehen, Bilder prägen, Macht inszenieren.
Trumps Stärke? Er hat verstanden, dass Öffentlichkeit nicht der Ort ist, an dem man erklärt. Sondern der Ort, an dem man gewinnt.

Ob wir wollen oder nicht: Wer keine Bühne betritt, wird nicht gehört. Und wer nur Haltung predigt, aber keine Präsenz zeigt, bleibt Zuschauer auf der eigenen Beerdigung.

Wo bleibt die deutsche Antwort?

Und wir?
Wir, die so gern moderieren, abwägen, abfedern?
Wir schauen zu. Wir kommentieren. Wir schütteln mit Haltung den Kopf.
Doch Märkte werden nicht durch Haltung gewonnen. Sondern durch Handlung.

Was wir brauchen, ist kein Lavendelteppich.
Sondern eine klare Ansage:

„Ja, wir stehen für Menschenrechte – und ja, wir können trotzdem wirtschaftlich denken.“
„Ja, wir sind wertebasiert – aber nicht weltfremd.“
„Ja, wir haben Mittelstand – und der verdient mehr als Mittelmaß an Aufmerksamkeit.“


Theiners Tenor:

Trumps Nahostshow war keine Laune. Sie war ein Weckruf.
An jeden, der glaubt, dass Sichtbarkeit überbewertet sei.
An jedes Unternehmen, das denkt, Produkte sprächen für sich.
An jede Politik, die glaubt, Deals seien schmutzig und Zurückhaltung sei Stil.

Es braucht mehr als Worte. Es braucht Bühnen. Menschen. Mut. Und eine Botschaft, die bleibt.

Theiner out.

Bock auf Bühne, aber nicht auf Bling-Bling?
Dann komm in meinen Club für Sichtbarkeit mit Haltung – ohne Clownsnase, aber mit Klartext.

Ostern, zehn Eier – und ein Moment fürs Herz

Der Duft von Essig liegt in der Luft, die Kaffeetasse dampft noch. Mein Sohn steht neben mir. Er ist längst erwachsen, längst in der eigenen Welt unterwegs. Und doch: Wir färben gemeinsam Ostereier. So wie früher. So wie immer. Wir lachen. Und gleichzeitig sagt dieser Moment mehr als jedes Business-Meeting.

Traditionen sind wie Anker – sie geben Halt, wenn alles in Bewegung ist
Wir leben in einer Welt, die ständig schneller wird. Neue Tools, neue Märkte, neue Buzzwords. Aber Menschen brauchen Wiedererkennung. Sicherheit. Nähe. Und genau das schaffen Bräuche. Ob in der Familie oder im Unternehmen – Rituale geben dem Miteinander eine Seele. Sie sind das, was ein gutes Netzwerk von einem reinen Kontaktverzeichnis unterscheidet.

Business braucht weniger Buzzwords – und mehr Eier.
Ich meine das ganz ernst. Es sind oft die kleinen, scheinbar nebensächlichen Momente, die uns verbinden. Der Kaffee am Morgen. Das Geburtstagsständchen im Team. Die Osterkarte mit einem persönlichen Satz.

Ich kenne da einen Unternehmer 😉 , der jedes Jahr ein Weißwurst-Frühstück für seine Partner veranstaltet – nicht als PR-Gag, sondern weil es dazugehört. Was als gemütliches Frühstück begann, wurde zur Institution. Menschen kamen, blieben, empfahlen. Heute ist daraus ein ganzes Eventformat geworden – mit Standing. Nicht trotz, sondern wegen der Tradition.

Netzwerke leben vom Gefühl – nicht von der Anzahl der Follower
Man kann sein Netzwerk mit Tools und CRM-Systemen organisieren. Aber lebendig wird es erst, wenn Geschichten mitschwingen. Wenn da ein: „Weißt du noch…?“ Wenn da ein Ritual ist, das keiner hinterfragt, aber jeder liebt.

Traditionen geben Struktur – und schaffen emotionale Verbindlichkeit. Sie sagen: Ich sehe dich. Ich erinnere mich an dich. Du gehörst dazu.

Mein Appell: Baut euch eure Business-Bräuche – mit Herz, nicht mit Strategie
Vielleicht ein Jahresauftakt-Spaziergang mit Kolleg:innen statt PowerPoint.
Vielleicht ein „Let’s-talk-about-failure“-Dinner, einmal im Jahr.
Oder ein kleines Ritual nach Vertragsabschluss – wie eine Flasche Eierlikör. (Oder vielleicht doch lieber ein Smoothy.)

Denn wer Netzwerke nicht nur nutzt, sondern nährt – der wird nie alleine durch Krisen gehen.

Frohe Ostern – und denkt dran:
Traditionen sind wie gut gefärbte Eier: Von außen bunt, von innen voller Substanz.

👉 Und wenn du mehr willst als Kontakte, nämlich Community mit Seele: Schau mal rein auf club.theiner.de – da gibt’s keine Ostereier, aber echte Aha-Momente.

Bühnen, die das Herz berühren – Von digitalen Visionen und Mozart-Magie“

Zwei Bühnen, zwei Welten – die eine prägt die digitale Zukunft, die andere atmet Jahrhunderte alte Musikgeschichte. Was sie gemeinsam haben? Sie hinterlassen Gänsehaut.

Es gibt Orte, die einem das Herz schneller schlagen lassen – Bühnen, die Geschichten erzählen. Mal stehe ich darauf als Keynote Speaker, mal als Moderator oder Impulsgeber. Ob beim World Economic Forum (WEF) in Davos, zur Sicherheitskonferenz in München oder auf internationalen Veranstaltungen in Singapur, Dubai oder Wien – es sind Orte, an denen Wirtschaft, Politik und Innovation zusammenkommen. Manchmal sind es nicht die größten Bühnen, die am tiefsten berühren, sondern jene, die eine besondere Geschichte erzählen. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Moderation, als ich voller Nervosität fast das Mikro fallen ließ – doch genau solche Momente machen den Reiz aus. Sie zeigen, dass es nicht nur um Perfektion geht, sondern um das Erleben, das Fühlen, das Mitnehmen der Menschen. In dieser Woche durfte ich zwei Bühnen erleben, die mich auf einzigartige Weise beeindruckt haben – jede auf ihre eigene Art, aber beide voller Emotion und Bedeutung.

Die erste Bühne: MuCon-X – Ein Meilenstein für die digitale Zukunft

Mein langjähriger Freund und geschätztes Mitglied unseres Netzwerks, Bernhard Huter, hat sein kühnes Projekt MuCon-X offiziell eröffnet – einen Internet-Knotenpunkt von strategischer Bedeutung für München und darüber hinaus.

Ich hatte die Ehre, ihn auf diesem spannenden Weg zu begleiten, und nun, mit der offiziellen Eröffnung, wurde seine mutige Vision zur Realität – ein Moment voller Stolz und Emotionen. Besonders beeindruckend war es, diese Bühne mit hochkarätigen Gästen wie Staatsminister Dr. Fabian Mehring, dem Vorstandsvorsitzenden von Giesecke+Devrient Ralf Wintergerst und Andreas Sturm, einem führenden Experten für Digitalisierung, zu teilen. Ihre Leidenschaft für Innovation war förmlich greifbar – man spürte die Energie, mit der sie über die digitale Zukunft Deutschlands sprachen.

Der inspirierende Austausch über die Chancen und Herausforderungen moderner Technologie machte diesen Moment nicht nur bedeutsam, sondern auch zukunftsweisend. Ihre Perspektiven und Impulse haben die Bedeutung dieses Projekts noch einmal unterstrichen und gezeigt, wie entscheidend digitale Infrastruktur für den Standort Deutschland ist. Es war ein besonderer Moment, nicht nur für ihn und mich, sondern für die gesamte digitale Infrastruktur in Deutschland.

Die zweite Bühne: Ein Abend voller Musikgeschichte

Ein Abend im Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz, zur exklusiven Konzerteinladung der Bayerischen Philharmonie mit dem Titel »MOZART+ RAVEL«. Dirigent Mark Mast führte persönlich in das Programm ein und brachte die Geschichten hinter der Musik zum Leben. Und dann dieser Ort: eine Bühne, auf der bereits Wolfgang Amadeus Mozart spielte, mit einer Loge, aus der einst Napoleon zusah.

Ich saß auf der Bühne an dem Platz, an dem sonst Streicher musizieren, und durfte diesen besonderen Moment mit alten Weggefährten teilen – darunter Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Prof. Dr. Michael Kerkloh, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München.

Der Geist der Vergangenheit war förmlich zu spüren. Man konnte die Geschichte beinahe atmen – der Klang der Musik schwebte durch den Raum, als würde Mozart selbst noch spielen, die kunstvollen Schnitzereien an den Wänden schienen Geschichten zu flüstern, das gedämpfte Licht tauchte die Szenerie in eine fast traumhafte Atmosphäre. Ein Ort voller Geschichte, an dem man für einen Moment in eine andere Zeit eintauchte – eine Bühne, die nicht nur klangliche, sondern auch emotionale Spuren hinterlässt. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie Mozart sich amüsiert hätte: ‚Schön gespielt, meine Herren, aber wo bleibt der kleine Skandal?‘ Ein Theater, das nicht nur durch seine barocke Pracht beeindruckt, sondern durch die Seelen, die es geprägt haben.

Zwei Bühnen, zwei Welten – digitale Innovation trifft musikalische Tradition Beide zeigen auf ihre Weise, was bleibt, wenn Vision, Mut und Leidenschaft aufeinandertreffen. Diese beiden Bühnen haben mir erneut gezeigt, dass wahre Größe nicht in der Größe der Plattform liegt, sondern in den Menschen, den Geschichten und den Emotionen, die sie tragen.

Ich erinnere mich an den Moment, als ich nach dem Konzert noch mit einem Glas Wein in der Hand dort stand, den Nachhall der Musik spürte und dachte: Genau das ist es, was zählt – Begegnungen, Inspiration und der Mut, sich auf neue Erlebnisse einzulassen. Sie haben mich inspiriert – und genau diese Inspiration nehme ich mit auf meine nächste Bühne.

Fördern & Erleben ✨ Wer die Bayerische Philharmonie unterstützen und Teil dieser musikalischen Tradition werden möchte, kann dies als Fördermitglied tun. Mehr Informationen zur Mitgliedschaft gibt es hier: Bayerische Philharmonie – Fördermitgliedschaft.

Der Prophet im eigenen Land – Warum wir Deutschlands Unternehmer feiern sollten

Wenn OpenAI nach München kommt, ist die Euphorie grenzenlos. Politiker geben sich die Klinke in die Hand, Medien schreiben hymnische Leitartikel, LinkedIn wird zur Jubelplattform. Deutschland wird endlich Tech-Nation! München wird das neue Silicon Valley!

Aber wo ist dieser Enthusiasmus, wenn ein deutscher Unternehmer aus eigener Kraft, mit eigenem Kapital und echtem Risiko eine bahnbrechende Innovation auf den Markt bringt? Wo sind die Schlagzeilen, wenn ein Mittelständler einen essenziellen Internet-Knotenpunkt aufbaut, der unsere digitale Souveränität sichert? Wer klatscht Beifall, wenn ein visionärer Ingenieur das autonome Fahren nicht in Kalifornien, sondern in Grafing revolutioniert – und das ganz ohne Milliarden aus Übersee?

Hidden Champions? Nein, vergessene Champions.

Das Muster ist immer das gleiche: Wenn ein globaler Player in Deutschland investiert, wird gefeiert, als hätte man das Tech-Wunder erfunden. Aber wenn ein Unternehmer aus Landshut, Dortmund oder Leipzig seine ganze Energie in ein Zukunftsprojekt steckt, bleibt es oft unbemerkt.

Die Politik? Beschäftigt sich lieber mit großen Buzzwords als mit den Machern, die unser Land wirklich voranbringen. Die Medien? Schreiben lieber über Tesla als über die deutschen Hidden Champions, die seit Jahrzehnten Innovationen liefern. Die Öffentlichkeit? Begeistert sich für Apple-Events, aber ignoriert die eigene technologische Exzellenz vor der Haustür.

Das Problem ist nicht, dass wir keine großartigen Unternehmen haben. Das Problem ist, dass wir sie nicht sehen wollen.

Wir müssen umdenken – jetzt!

Deutschland ist nicht das Land der lauten Selbstvermarkter. Wir haben keine Tradition des großen Auftritts, kein Silicon-Valley-Storytelling. Stattdessen haben wir Unternehmer, die tun, statt zu reden. Die mit Leidenschaft bauen, entwickeln, verbessern – oft unbemerkt, oft ohne Schulterklopfen.

Aber genau das muss sich ändern! Wir müssen unsere eigenen Champions feiern. Ihnen Plattformen bieten, ihre Geschichten erzählen, ihre Erfolge sichtbar machen.

Deshalb haben wir Inspiration Germany ins Leben gerufen.

Eine Bühne für die echten Macher. Für die, die nicht auf Subventionen warten, sondern selbst investieren. Für die, die Innovationen schaffen, statt nur darüber zu reden.

Wir erzählen ihre Geschichten. Wir holen sie ins Rampenlicht. Wir zeigen der Welt, dass Deutschlands Unternehmertum lebt – und dass wir verdammt nochmal stolz darauf sein sollten.

Der Prophet im eigenen Land wird oft nicht gehört. Aber das ändern wir. Jetzt. Hilfst du mit?