Wenn Begegnungen Berge versetzen

Letzte Woche war keine Woche. Es war ein Aufbruch. Kein Gipfel der Eitelkeiten – sondern ein Gipfel echter Begegnungen. Zwischen Bussi links, Bussi rechts und einem Händedruck mit Substanz war ich unterwegs: Für meine Mitglieder. Für ein starkes Europa. Und für eine Wirtschaft, die wieder Mut atmet – statt Excel hustet.

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Ob auf der German Mittelstand Inspiration Night, beim Staatsempfang des Bayerischen Landtags mit Staatsminister Florian Herrmann oder beim Ludwig-Erhard-Gipfel | Tegernsee Summit – überall das gleiche Gefühl: Da bewegt sich was. Da wird nicht auf das nächste Gremium gewartet, sondern das nächste Kapitel aufgeschlagen. Da wird nicht nur geredet – da wird angestoßen. Und das war kein Networking wie aus dem Lehrbuch – das war Nextworking, bei dem Menschen statt Buzzwords zählen.

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In Gesprächen mit Zukunftsmacherinnen wie Bundesministerin Katharina Reiche, Bundesminister a.D. Theo Waigel, Staatsminister Eric Beißwenger, Dr. Fabian Mehring, Hubert Aiwanger, Staatssekretär Tobias Gotthardt, Franz Georg Strauß, Bertram Brossardt, Dr. Georg Kofler, Alt-Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Bundesministerin Claudia Plakolm aus Österreich, Außenministerin a.D. Katrin Eggenberger, Ph.D., Oliver Rolofs Stefan Rummel – und vielen weiteren, deren Hände mehr bewegen als nur Mikrofone – war eines spürbar: Der Wille zur Veränderung ist zurück. Nicht laut, nicht pompös – aber klar, kraftvoll, spürbar.

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Was mich besonders berührt hat: Es ging nicht nur um Zahlen, Daten, Fakten – sondern um Menschen. Um das, was zwischen den Zeilen mitschwingt.

Denn Vertrauen entsteht nicht durch „Feature-Fucking“ (verzeiht den Ausdruck) – sondern durch Social-Caring. Oder wie ich es nenne: 👉 Herzware statt Hardware.

Sichtbarkeit beginnt da, wo der Mensch zählt. Nicht das KPI-Sheet. Wer nur sichtbar sein will, wird zum Echo. Wer wirklich was zu sagen hat, riskiert was. Und gewinnt.

Netzwerken ist für mich kein Staubsauger, der nur nimmt, was greifbar ist – sondern ein Lagerfeuer. Wer Wärme will, bringt Holz mit. Nicht nur leere Tassen. Man hört zu. Man sieht sich. Man lacht gemeinsam. Und manchmal entsteht genau daraus das nächste große Ding.

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Stefan Rummel, Staatssek. Tobias Gotthardt, Prof. Thomas Köhler

Ich bin stolz, Teil dieser Bewegung zu sein – und sie mitzugestalten. Für eine Wirtschaft mit Werten. Für ein Europa mit Haltung. Und für Netzwerke, die mehr sind als Visitenkartentausch mit Häppchen.

Denn das, was bleibt, wenn die Kameras ausgehen, sind nicht die Panels – sondern die Menschen, die wirklich was verändern wollen.

Und genau an die richte ich mich:

Lasst uns weiter machen. Gemeinsam. Echt. Mit Herz. Wenn du dabei sein willst – nicht als Zuschauer, sondern als Mitgestalter – dann komm in unsere Runde:

club.theiner.de – deine Schatzkiste für Sichtbarkeit und Strategie. 🔥 bei dem Ihr auch Zugang zu meinem Networking Gamechanger Programm erhaltet für alle, die nicht auf den perfekten Moment warten, sondern Netzwerke mit Wirkung bauen. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn wer sich zeigt, wird gesehen. Und wer sich einbringt, verändert.


Mit dabei u.a.: Christian von Carlowitz Michael Emmer Andreas Keck Sonja Olsson Thomas Philipp Reiter Tamara Tomasevic Sebastian v. Bomhard Maja von Bomhard Hakan Günay Bianca Müller Eric Demuth Béla Anda Dr. Georg Kofler Maximilian Böltl Christin Kiessling Prof. Thomas R. Koehler

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Bela Anda, Eric Demuth
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Christin Kissling, Oliver Rolof, Bundeskanzler a.D. Alexander Schallenberg, NTV und RTL Team Jessica Cope und Katharina Reichardt

Stirb, du Sau!

„Stirb, du Sau!“ – So stand’s einst an der Wand in Dampfnudelblues.
Ein Satz für das, was scheinbar ausgedient hat. Was keiner mehr braucht. Manche sprechen so heute über Messen.

Gestern – auf meinem Rundgang mit Bundesminister Patrick Schnieder
und Messe München-Chef Stefan Rummel über die transport logistic exhibitions – wurde mir wieder klar:

Wer so spricht, hat den Herzschlag der Wirtschaft nie gespürt. Wir drei – Politik, Messe, Netzwerk – und mittendrin Gespräche mit Menschen, die mit Haltung, Ideen und Handschlag mehr bewegen als so mancher Businessplan im stillen Kämmerlein.

Patrick Schnieder? Neugierig, nahbar, interessiert.
Stefan Rummel? Ein Dirigent der Begegnung, nicht nur Hallenchef.
Und ich? Ich durfte das Beste einbringen, was ich kann:
Verbindung schaffen – mit Haltung, mit Herz und manchmal mit Humor.

Ich erinnere mich noch gut:
Mein erster Gemeinschaftsstand auf der Systems.
Zwei Klapptische? Ja.
Ein aufgeklebtes Logo? Auch.
Aber auch: Kochshow mit Alfons Schuhbeck und ein Cateringtisch, der mehr Gespräche angestoßen hat als jede Fachbroschüre.

Das war Messe – und zwar vom Feinsten. Mut, Magie und manchmal Muskatnuss. Heute bauen wir Bühnen für das Unternehmertum.

Ich bin ein Freund des Digitalen, keine Frage. Aber nichts – wirklich nichts – ersetzt den Moment, wenn zwei Menschen sich treffen, die nicht mussten, aber wollten. Und genau solche Begegnungen macht die Messe München möglich. Nicht als Pflichtprogramm. Sondern als Ort, wo aus Dialog Dynamik wird.

Wer sagt, Messen seien tot, sollte mal sehen, was ich gesehen habe:
– Einen Minister, der zuhört.
– Einen Messechef, der Räume schafft.
– Und Unternehmen, die nicht nur ausstellen – sondern aufblühen.

Und dann darf man – mit einem Lächeln – auch mal sagen: „Stirb, du Sau!“
Aber bitte nur zu der alten Idee, dass Wirtschaft sich nur in Zahlen rechnet. Denn echte Wirkung entsteht dort, wo man sich begegnet.
Und manchmal auch ein feines Curry dazu bekommt. Lust auf mehr Wirtschaft mit Geschmack?

Dann sehen wir uns – bei meinen Formaten, auf der nächsten Messe, oder bei einem Espresso, der mehr verändert als jede Excel-Tabelle.

America First. China Speed. Und wir? German Mittagsschlaf.

Warum deutsches Unternehmertum endlich wieder unbequem, laut und global denken muss.

1. Die Welt dreht sich – und wir schauen zu.

Während in den USA Visionäre wie Elon Musk, Peter Thiel oder Jensen Huang nicht nur Unternehmen, sondern ganze Industrien neu definieren – diskutieren wir hierzulande, ob man den Begriff „Leistungsträger“ überhaupt noch verwenden darf.

Während China mit 400 Stundenkilometern durch seine Wirtschaft rast und KI auf staatlicher Ebene mit Investitionspaketen jenseits jeder deutschen Vorstellungskraft ausgestattet wird, leisten wir uns in Deutschland eine Diskussion darüber, ob vier Tage Arbeit reichen – für Menschen, die längst innerlich gekündigt haben.

Das Problem ist nicht China. Nicht Amerika. Das Problem ist unsere Selbstzufriedenheit. Unsere Innovationsangst. Unsere Haltung: „Wird schon.“

Wird nicht.


2. German Engineering reicht nicht mehr – wir brauchen German Exzellenz-Mut.

Wir sind ein Land der Hidden Champions. Aber viele davon haben sich so gut versteckt, dass sie selbst vergessen haben, wo sie stehen. Technisch top – strategisch blind. Familiengeführt – aber zukunftsschwach. Global tätig – aber im Denken lokal wie ein Dorfbrunnen.

Wir können mehr als Technik. Wir können Ideen. Haltung. Wirkung. Aber nur, wenn wir uns trauen, unsere Komfortzone abzugeben – und unsere Stimme zu erheben.

Denn die neue Weltordnung wartet nicht auf deutsche Tugenden. Sie wartet auf klare Spielzüge.


3. Wer die Welt retten will, muss sie erst verstehen.

In den USA ist Unternehmertum ein Lebensentwurf. In China ein Staatsauftrag. Und in Deutschland?

Ein Balanceakt zwischen Steuerberater, Arbeitszeitverordnung und dem Wunsch, bloß nicht anzuecken.

Wir führen Unternehmen, als wären sie Teil eines Verwaltungsapparats – nicht wie lebendige Systeme, die Mut, Tempo und Richtung brauchen.

Wo ist unsere Wucht? Unser Wille, den Markt zu gestalten – nicht nur darauf zu reagieren?


4. Stillstand ist kein Geschäftsmodell.

Viele Mittelständler leben in einem trügerischen Gefühl von Stabilität. „Läuft ja.“ „War immer so.“ „Wir sind solide.“ Alles richtig – aber auch tödlich.

Denn während du das hier liest, entstehen in Bangalore, Austin und Shanghai genau die Lösungen, die deinen Markt in zwei Jahren auf den Kopf stellen. Oder gleich überflüssig machen.


5. Wir haben kein Problem mit Ideen – wir haben ein Problem mit Umsetzung.

Die besten Köpfe? Haben wir. Die besten Voraussetzungen? Auch. Aber was machen wir daraus?

  • Eine KI-Initiative mit Ausschusskultur.
  • Eine Start-up-Förderung mit Antragskoma.
  • Eine Wirtschaftspolitik mit Pullovermentalität: lieber warm einpacken als aufbrechen.

Ideen bringen nichts, wenn sie nicht in Entscheidungen münden. Und Entscheidungen bringen nichts, wenn sie nicht ins Tun führen.


6. Es geht nicht um Digitalisierung – es geht um Relevanz.

Viele denken: „Wenn wir erst mal digital sind, dann…“ Falsch. Digital ist kein Ziel. Digital ist der Standard.

Was fehlt, ist Klarheit: Wofür stehen wir eigentlich? Was lösen wir besser als andere? Warum braucht uns die Welt?

Wer das nicht beantworten kann, sollte nicht auf den nächsten LinkedIn-Trend warten. Sondern in den Spiegel schauen.


7. Mut ist keine Attitüde. Mut ist eine Handlung.

Und jetzt wird’s unbequem: Wenn du Unternehmerin / Unternehmer bist – und du in den letzten zwei Jahren keinen Markt neu betreten, kein Geschäftsmodell hinterfragt, keine Führung erneuert hast –, dann hast du Zeit vergeudet. Und Verantwortung abgegeben.

Wir brauchen keine Wohlfühlunternehmer mehr. Wir brauchen Wirtschaftswunder-Macher.

Die, die aufstehen, wenn andere sitzen bleiben. Die, die investieren, wenn andere klammern. Die, die vorangehen – nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.


8. Die Welt wartet nicht. Und auch kein Kunde.

Hör auf zu glauben, Loyalität sei eine Strategie. Kunden bleiben nicht, weil du gut bist – sondern weil du besser bist. Weil du überraschst. Inspirierst. Ablieferst.

Die Welt hat keinen Mangel an Angeboten. Sie hat einen Mangel an Angeboten mit Haltung.


9. Der Feind ist nicht die Politik. Der Feind ist dein Zögern.

Ja, die Rahmenbedingungen sind nicht ideal. Ja, vieles ist komplex. Aber weißt du was? Es war nie einfach, ein Unternehmen zu führen.

Nur wer das als Ausrede nutzt, hat schon verloren. Es ist Zeit, dass wir Verantwortung neu definieren: Nicht nur für Bilanzen, sondern für Wirkung.


Das Aufwachprotokoll. Was du jetzt tun musst. Kein Vielleicht. Kein Später.

1. Mach dein Warum messerscharf.

Warum gibt es dein Unternehmen? Was wäre verloren, wenn es dich morgen nicht mehr gäbe? Schreib es auf. Lies es deinen Leuten vor. Lebe es.

2. Such dir Sparringspartner, keine Streichelzonen.

Du brauchst Menschen, die dich herausfordern. Nicht die, die dich in deiner Komfortzone wiegen. Schließ dich Netzwerken an, die größer denken als du.

3. Starte ein Projekt, das dir Angst macht.

Angst ist kein Stoppschild – sie ist dein Navigationsgerät zur Relevanz. Wenn du nicht nervös bist, bewegst du nichts.

4. Kündige das Mittelmaß.

Produkte, die „auch ganz okay“ sind? Weg damit. Prozesse, die „immer so waren“? Kill them. Mitarbeitende, die nur mitlaufen? Sprich Klartext.

5. Erklär deinen Mitarbeitenden die neue Spielordnung.

Kein Kuschelkurs mehr. Aber auch keine Kälte. Sag, wohin ihr wollt. Sag, dass es hart wird. Aber auch: dass es sich lohnt.

6. Erfinde dich alle 12 Monate neu.

Was heute funktioniert, kann morgen stören. Mach jedes Jahr ein Strategie-Update mit radikalem Blick von außen.

7. Red endlich wieder mit dem Kunden.

Nicht mit Excel. Nicht mit Beratern. Mit den Menschen, die dich bezahlen. Hör auf, Annahmen zu verwalten – fang an, Realität zu gestalten.


Fazit? Es gibt nur eins:

Wer in einer Welt des Wandels wartet, bis er gefragt wird, hat längst verloren.

Du willst Zukunft? Dann sei ihr Architekt. Nicht ihr Zuschauer.


Der German Mittelstand hilft dir bei der Umsetzung.

Wir sprechen nicht nur über Wandel – wir begleiten ihn.

Sparringsrunde des German Mittelstand e.V.

Freitags, 09:10 bis 09:50 Uhr

Wenn du jemanden suchst, der dir sagt, was du hören willst – ist das nicht deine Runde. Wenn du bereit bist für den Blick von außen – klar, ehrlich, auf Augenhöhe – dann vielleicht schon.

Der Vorstand des German Mittelstand e.V. lädt ein: Jeden Freitag. 40 Minuten. Keine Show. Keine Präsentationen. Ein Gespräch. Ein Impuls. Manchmal eine Korrektur.

Wir stellen kein Konzept vor. Wir geben keine Garantie. Aber wir hören zu, denken mit – und sagen, was wir sehen.

Für wen ist das gedacht? Für Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht in der eigenen Denkschleife bleiben wollen. Für Menschen, die gestalten – und sich gelegentlich spiegeln lassen.

Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Wer Teil des Netzwerks ist, wird bei hoher Nachfrage bevorzugt.

Was erwartet dich? Ein Raum. Fünf Stimmen. Und im besten Fall: ein Gedanke, der bleibt.

Was wir erwarten: Ein echtes Anliegen. Ein offenes Gegenüber. Vertraulichkeit.

Keine Anmeldung über Formulare. Keine automatisierte Bestätigung. Ein Satz per Nachricht genügt. Wir melden uns persönlich zurück.

Diese Runde ist kein Format. Sie ist Haltung. Und manchmal: der Anfang von Klarheit. Der Vorstand des German Mittelstand e.V.

Euer Werner – Kein Cheerleader der Vergangenheit. Aber Fan von Zukunftsmut.

Inspiration beginnt mit einem Wort: Sagt mir in den Kommentaren Eure Meinung. Wie seht Ihr das?