Der einzige, vor dem Chuck Norris Respekt hat.
„Der einzige, vor dem Chuck Norris Respekt hat.„
Ich möchte euch von einem Abend erzählen, der mir gut getan hat. Nicht weil besonders gut inszeniert war. Er hat gezeigt, wie Zukunft entstehen kann, wenn Haltung, Unternehmergeist und Vertrauen zusammenkommen.
Ich war bei der Eröffnung der Jochen Schweizer Arena eingeladen. Als Präsident des German Mittelstand e.V., und vor allem als jemand, der seit vielen Jahren beobachtet, wie unterschiedlich Unternehmertum gelebt wird.
Jochen Schweizer ist Mitglied bei uns, und an diesem Abend wurde sehr greifbar, warum das so gut passt.
Die Arena selbst kennt man. Was viele nicht sofort sehen, ist das eigentliche Statement dieses Ortes. Direkt daneben steht ein Solarpark, der in seiner Dimension klar macht, dass hier jemand nicht über Zukunft reden wollte, sondern sie bauen.
Die Anlage erzeugt mehr als doppelt so viel Strom, wie die Arena im Betrieb benötigt. Der Strom fließt nicht irgendwohin, sondern über eine eigene Direktleitung unmittelbar ins Gebäude. Ergänzt wird das Ganze durch einen Speicher, der dafür sorgt, dass der Betrieb auch dann stabil läuft, wenn draußen längst keine Sonne mehr scheint.
Das ist keine Imageentscheidung, das ist eine betriebswirtschaftliche und unternehmerische. Wer so investiert, denkt in Jahren, nicht in Quartalen. Wer so plant, übernimmt Verantwortung für Kosten, Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit. Genau diese Mischung aus Klarheit und Mut verbinde ich mit dem Mittelstand, für den wir im German Mittelstand e.V. stehen.
Auf der Bühne stand an diesem Abend auch Staatsminsiter Florian Herrmann. Seine Rede war bodenständig, nahbar und frei von politischem Theater. Und dann fiel dieser Satz, der sofort hängen blieb und den Raum zum Lächeln brachte:
„Der einzige, vor dem Chuck Norris Respekt hat.“ Gemeint war natürlich Jochen Schweizer
Man hat gelacht, weil der Satz Humor hatte. Man hat genickt, weil jeder verstanden hat, was gemeint war. Gemeint war diese Art von Stärke, die sich nicht erklären muss. Eine Stärke, die aus konsequentem Handeln entsteht, aus Entscheidungen, die getragen werden, auch wenn sie Zeit, Geld und Geduld kosten.
Was mich besonders gefreut hat, war die Atmosphäre zwischen Unternehmertum und Politik. Kein Gegeneinander, kein Belehren, kein Abgrenzen. Man hatte das Gefühl, hier hört man sich zu, weil man verstanden hat, dass Zukunft dann entsteht, wenn Menschen Dinge möglich machen und andere ihnen dafür den Raum lassen.
Ich bin an diesem Abend nach Hause gefahren mit einem ruhigen, guten Gefühl. Weil ich gesehen habe, dass es diese Beispiele gibt. Unternehmer, die investieren, bevor es dringend wird. Behörden, die zuhören und mitdenken. Orte, an denen Verantwortung kein Schlagwort ist, sondern sichtbar wird.
Und genau deshalb wollte ich diese Geschichte mit euch teilen. Weil sie zeigt, wie viel Kraft entsteht, wenn jemand einfach macht und andere ihn dabei ernst nehmen.



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