Der Mittelstand in Hochform

GM Sommerempfang 2025: Ein Abend zwischen Haltung, Hitze und Hochkarätern

München, 30. Juni 2025. Was passiert, wenn Unternehmerinnen und Unternehmer, Visionärinnen und Visionäre, Staatssekretäre, Gründer, Gastgeberinnen, Preisträger und Zukunftsgestaltende auf einer Dachterrasse zusammentreffen – mit Brisket auf dem Grill und Margarita im Glas? Dann ist Sommerempfang des German Mittelstand e.V.. Und dann entsteht kein gewöhnlicher Netzwerkanlass, sondern ein lebendiges Abbild dessen, was den Mittelstand heute ausmacht: Substanz, Haltung und ein unerschütterlicher Gestaltungswille.


Der Mittelstand als Bühne – und als Bewegung

Was sich unter dem Dach von 1000 Satellites GmbH SOHO versammelte, war keine Gästeliste – es war ein Ökosystem: – von Start-ups bis Hidden Champions – von politischen Entscheiderinnen und Entscheidern bis Familienunternehmerinnen und Familienunternehmern – von der Bäckerei in Ostwestfalen bis zur Cybersecurity-Spitze.

Lisa Glassner General Manager von 1000 Satellites und Werner Theiner Präsident des German Mittelstand, begrüßten nicht nur die Gäste, sondern führten als Hosts auch durch den Abend.

Der Tenor des Abends: Wer Verantwortung trägt, braucht Begegnung – nicht nur Berichte. Haltung – nicht nur Headlines. Und Mut – nicht nur Modelle.

„Nicht der Gedanke verändert die Welt. Sondern der Mut, ihn Wirklichkeit werden zu lassen.“ – Werner Theiner


Zwei Auszeichnungen – und viele Gänsehautmomente

German Mittelstand Innovation Award 2025

Die Preisträger wurden gefeiert, aber nicht für PR oder Pitchdecks – sondern für echte Lösungen, die Sicherheit schaffen, Souveränität ermöglichen und den Mittelstand zukunftsfest machen:

PioVation GmbH

Gründer und Brain Mazda Sabony nahm den Preis für die Entwicklung der PioSphere, einer modularen europäischen KI-Plattform für Mittelstand und Verwaltung persönlich entgegen. DSGVO-konform, hochsicher, in Deutschland gehostet. KI – nicht aus dem Valley, sondern aus Bayern. Mit Partnern wie EMC Home of Data und AMD. Begleitet von unserem Business Paten für PioVation Michael Emmer

Deutsche Telekom Security

Für die Magenta Cyber Mittelstand Solution, ein MDR-Portfolio, das Sicherheit einfach, skalierbar und bezahlbar macht. Wie es Preisträger Wolfgang Neudorfer formulierte: „Wir machen weiter. Für den Mittelstand. Für mehr Cyber-Resilienz. Für Sicherheit, die wirkt.“

Die Laudatoren unterstrichen, warum diese Lösungen so wichtig sind: Ingobert Veith, VP Policy bei Huawei Deutschland, würdigte PIOVATION als europäische Antwort auf KI-Standards mit Haltung. Jens Pälmer Director Alliances bei CrowdStrike überreichte die Auszeichnung an Telekom Security – für Cybersecurity, die wirkt, weil sie verstanden wird.

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Premiere: German Mittelstand Consulting (GMC)

„Wer dein Unternehmen wirklich versteht, kennt nicht nur deine Bilanz – sondern auch deine schlaflosen Nächte.“ – Werner Theiner

Mit der Gründung der German Mittelstand Consulting startet ein Beratungsansatz von Unternehmerinnen und Unternehmern für Unternehmerinnen und Unternehmer. Keine Schablonen, keine Theorie-Slides – sondern sparringsstarke Persönlichkeiten mit eigener Erfahrung, klarem Blick und der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen.

Ingolf Brauner, Gründer und Vorstandsmitglied des German Mittelstand e.V., betonte auf der Bühne:

„Keine Schablonen, keine Theorie-Slides – sondern sparringsstarke Persönlichkeiten mit eigener Erfahrung, klarem Blick und der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen.“ – Ingolf Brauner

Beratung, wie sie sein sollte: ehrlich, praxisnah und mit Wirkung. Danke an das interdisziplinäre Team, das den Mittelstand nicht nur berät – sondern versteht.

Das Team vor Ort: Björn Ole Neumann Marco Hornung Christian von Carlowitz Anne-Kathrin Kabitzke-Schiede Wolfgang Meidenbauer Heinrich (Heiner) Birner Karin Scheeff-Plessing Hakan Günay Andreas Essing Renate Eglhofer Tomal K. Ganguly

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Impulse mit Haltung – Gäste, die etwas zu sagen haben

Die Liste der Rednerinnen und Redner las sich wie das Who’s Who eines lebendigen Wirtschaftsdenkens:

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Barbecue trifft Business – Genuss mit Haltung

Neben den Impulsen und der Preisverleihung war der Abend auch kulinarisch ein Erlebnis: Stefan Tschoner, Gründer von Laburrita (3x in München), Eggcellent Barbecue und Distributor des legendären Big Green Egg, verwöhnte die Gäste mit perfekt gegrilltem Brisket und authentischem Barbecue-Charme. Dazu im Glas: handgemixte Margaritas mit 1880 Tequila – die perfekte Mischung aus Frische, Eleganz und einem kleinen Hauch Mexiko in München.

Ein Abend, der gezeigt hat: Auch der Mittelstand hat Geschmack. Und Stil.

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Reaktionen, die bleiben

Werner Paulus: „It was probably the hottest event of German Mittelstand e.V. – not just because of the grill, but because of the energy on the rooftop.“

Jonas Leeb: „Spannende politische Einblicke, inspirierende Gespräche – und eine starke neue GMC. Wenn man Wandel will, muss man die einbinden, die ihn antreiben.“

Tomal K. Ganguly: „Bold ideas, strong bridges, and that rare mix of focus and fun. That’s the spirit of German Mittelstand e.V.“

Bernd Preuschoff: „Wenn Werner Theiner ruft, kommt was ins Rollen. Danke für diesen Abend voller echter Gespräche.“


Fazit: Der Abend war mehr als ein Empfang

Er war ein Statement. Ein Zukunftslabor. Eine Bühne für den unternehmerischen Mittelstand in all seiner Vielfalt.

Der GM Sommerempfang 2025 war ein Ort, an dem Ideen lebendig wurden, Menschen sich auf Augenhöhe begegneten – und wo klar wurde: Die Zukunft wird nicht im Elfenbeinturm geplant, sondern auf Dachterrassen wie dieser in Bewegung gebracht.

Wenn Begegnungen Berge versetzen

Letzte Woche war keine Woche. Es war ein Aufbruch. Kein Gipfel der Eitelkeiten – sondern ein Gipfel echter Begegnungen. Zwischen Bussi links, Bussi rechts und einem Händedruck mit Substanz war ich unterwegs: Für meine Mitglieder. Für ein starkes Europa. Und für eine Wirtschaft, die wieder Mut atmet – statt Excel hustet.

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Ob auf der German Mittelstand Inspiration Night, beim Staatsempfang des Bayerischen Landtags mit Staatsminister Florian Herrmann oder beim Ludwig-Erhard-Gipfel | Tegernsee Summit – überall das gleiche Gefühl: Da bewegt sich was. Da wird nicht auf das nächste Gremium gewartet, sondern das nächste Kapitel aufgeschlagen. Da wird nicht nur geredet – da wird angestoßen. Und das war kein Networking wie aus dem Lehrbuch – das war Nextworking, bei dem Menschen statt Buzzwords zählen.

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In Gesprächen mit Zukunftsmacherinnen wie Bundesministerin Katharina Reiche, Bundesminister a.D. Theo Waigel, Staatsminister Eric Beißwenger, Dr. Fabian Mehring, Hubert Aiwanger, Staatssekretär Tobias Gotthardt, Franz Georg Strauß, Bertram Brossardt, Dr. Georg Kofler, Alt-Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Bundesministerin Claudia Plakolm aus Österreich, Außenministerin a.D. Katrin Eggenberger, Ph.D., Oliver Rolofs Stefan Rummel – und vielen weiteren, deren Hände mehr bewegen als nur Mikrofone – war eines spürbar: Der Wille zur Veränderung ist zurück. Nicht laut, nicht pompös – aber klar, kraftvoll, spürbar.

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Was mich besonders berührt hat: Es ging nicht nur um Zahlen, Daten, Fakten – sondern um Menschen. Um das, was zwischen den Zeilen mitschwingt.

Denn Vertrauen entsteht nicht durch „Feature-Fucking“ (verzeiht den Ausdruck) – sondern durch Social-Caring. Oder wie ich es nenne: 👉 Herzware statt Hardware.

Sichtbarkeit beginnt da, wo der Mensch zählt. Nicht das KPI-Sheet. Wer nur sichtbar sein will, wird zum Echo. Wer wirklich was zu sagen hat, riskiert was. Und gewinnt.

Netzwerken ist für mich kein Staubsauger, der nur nimmt, was greifbar ist – sondern ein Lagerfeuer. Wer Wärme will, bringt Holz mit. Nicht nur leere Tassen. Man hört zu. Man sieht sich. Man lacht gemeinsam. Und manchmal entsteht genau daraus das nächste große Ding.

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Stefan Rummel, Staatssek. Tobias Gotthardt, Prof. Thomas Köhler

Ich bin stolz, Teil dieser Bewegung zu sein – und sie mitzugestalten. Für eine Wirtschaft mit Werten. Für ein Europa mit Haltung. Und für Netzwerke, die mehr sind als Visitenkartentausch mit Häppchen.

Denn das, was bleibt, wenn die Kameras ausgehen, sind nicht die Panels – sondern die Menschen, die wirklich was verändern wollen.

Und genau an die richte ich mich:

Lasst uns weiter machen. Gemeinsam. Echt. Mit Herz. Wenn du dabei sein willst – nicht als Zuschauer, sondern als Mitgestalter – dann komm in unsere Runde:

club.theiner.de – deine Schatzkiste für Sichtbarkeit und Strategie. 🔥 bei dem Ihr auch Zugang zu meinem Networking Gamechanger Programm erhaltet für alle, die nicht auf den perfekten Moment warten, sondern Netzwerke mit Wirkung bauen. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn wer sich zeigt, wird gesehen. Und wer sich einbringt, verändert.


Mit dabei u.a.: Christian von Carlowitz Michael Emmer Andreas Keck Sonja Olsson Thomas Philipp Reiter Tamara Tomasevic Sebastian v. Bomhard Maja von Bomhard Hakan Günay Bianca Müller Eric Demuth Béla Anda Dr. Georg Kofler Maximilian Böltl Christin Kiessling Prof. Thomas R. Koehler

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Bela Anda, Eric Demuth
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Christin Kissling, Oliver Rolof, Bundeskanzler a.D. Alexander Schallenberg, NTV und RTL Team Jessica Cope und Katharina Reichardt

Stirb, du Sau!

„Stirb, du Sau!“ – So stand’s einst an der Wand in Dampfnudelblues.
Ein Satz für das, was scheinbar ausgedient hat. Was keiner mehr braucht. Manche sprechen so heute über Messen.

Gestern – auf meinem Rundgang mit Bundesminister Patrick Schnieder
und Messe München-Chef Stefan Rummel über die transport logistic exhibitions – wurde mir wieder klar:

Wer so spricht, hat den Herzschlag der Wirtschaft nie gespürt. Wir drei – Politik, Messe, Netzwerk – und mittendrin Gespräche mit Menschen, die mit Haltung, Ideen und Handschlag mehr bewegen als so mancher Businessplan im stillen Kämmerlein.

Patrick Schnieder? Neugierig, nahbar, interessiert.
Stefan Rummel? Ein Dirigent der Begegnung, nicht nur Hallenchef.
Und ich? Ich durfte das Beste einbringen, was ich kann:
Verbindung schaffen – mit Haltung, mit Herz und manchmal mit Humor.

Ich erinnere mich noch gut:
Mein erster Gemeinschaftsstand auf der Systems.
Zwei Klapptische? Ja.
Ein aufgeklebtes Logo? Auch.
Aber auch: Kochshow mit Alfons Schuhbeck und ein Cateringtisch, der mehr Gespräche angestoßen hat als jede Fachbroschüre.

Das war Messe – und zwar vom Feinsten. Mut, Magie und manchmal Muskatnuss. Heute bauen wir Bühnen für das Unternehmertum.

Ich bin ein Freund des Digitalen, keine Frage. Aber nichts – wirklich nichts – ersetzt den Moment, wenn zwei Menschen sich treffen, die nicht mussten, aber wollten. Und genau solche Begegnungen macht die Messe München möglich. Nicht als Pflichtprogramm. Sondern als Ort, wo aus Dialog Dynamik wird.

Wer sagt, Messen seien tot, sollte mal sehen, was ich gesehen habe:
– Einen Minister, der zuhört.
– Einen Messechef, der Räume schafft.
– Und Unternehmen, die nicht nur ausstellen – sondern aufblühen.

Und dann darf man – mit einem Lächeln – auch mal sagen: „Stirb, du Sau!“
Aber bitte nur zu der alten Idee, dass Wirtschaft sich nur in Zahlen rechnet. Denn echte Wirkung entsteht dort, wo man sich begegnet.
Und manchmal auch ein feines Curry dazu bekommt. Lust auf mehr Wirtschaft mit Geschmack?

Dann sehen wir uns – bei meinen Formaten, auf der nächsten Messe, oder bei einem Espresso, der mehr verändert als jede Excel-Tabelle.

America First. China Speed. Und wir? German Mittagsschlaf.

Warum deutsches Unternehmertum endlich wieder unbequem, laut und global denken muss.

1. Die Welt dreht sich – und wir schauen zu.

Während in den USA Visionäre wie Elon Musk, Peter Thiel oder Jensen Huang nicht nur Unternehmen, sondern ganze Industrien neu definieren – diskutieren wir hierzulande, ob man den Begriff „Leistungsträger“ überhaupt noch verwenden darf.

Während China mit 400 Stundenkilometern durch seine Wirtschaft rast und KI auf staatlicher Ebene mit Investitionspaketen jenseits jeder deutschen Vorstellungskraft ausgestattet wird, leisten wir uns in Deutschland eine Diskussion darüber, ob vier Tage Arbeit reichen – für Menschen, die längst innerlich gekündigt haben.

Das Problem ist nicht China. Nicht Amerika. Das Problem ist unsere Selbstzufriedenheit. Unsere Innovationsangst. Unsere Haltung: „Wird schon.“

Wird nicht.


2. German Engineering reicht nicht mehr – wir brauchen German Exzellenz-Mut.

Wir sind ein Land der Hidden Champions. Aber viele davon haben sich so gut versteckt, dass sie selbst vergessen haben, wo sie stehen. Technisch top – strategisch blind. Familiengeführt – aber zukunftsschwach. Global tätig – aber im Denken lokal wie ein Dorfbrunnen.

Wir können mehr als Technik. Wir können Ideen. Haltung. Wirkung. Aber nur, wenn wir uns trauen, unsere Komfortzone abzugeben – und unsere Stimme zu erheben.

Denn die neue Weltordnung wartet nicht auf deutsche Tugenden. Sie wartet auf klare Spielzüge.


3. Wer die Welt retten will, muss sie erst verstehen.

In den USA ist Unternehmertum ein Lebensentwurf. In China ein Staatsauftrag. Und in Deutschland?

Ein Balanceakt zwischen Steuerberater, Arbeitszeitverordnung und dem Wunsch, bloß nicht anzuecken.

Wir führen Unternehmen, als wären sie Teil eines Verwaltungsapparats – nicht wie lebendige Systeme, die Mut, Tempo und Richtung brauchen.

Wo ist unsere Wucht? Unser Wille, den Markt zu gestalten – nicht nur darauf zu reagieren?


4. Stillstand ist kein Geschäftsmodell.

Viele Mittelständler leben in einem trügerischen Gefühl von Stabilität. „Läuft ja.“ „War immer so.“ „Wir sind solide.“ Alles richtig – aber auch tödlich.

Denn während du das hier liest, entstehen in Bangalore, Austin und Shanghai genau die Lösungen, die deinen Markt in zwei Jahren auf den Kopf stellen. Oder gleich überflüssig machen.


5. Wir haben kein Problem mit Ideen – wir haben ein Problem mit Umsetzung.

Die besten Köpfe? Haben wir. Die besten Voraussetzungen? Auch. Aber was machen wir daraus?

  • Eine KI-Initiative mit Ausschusskultur.
  • Eine Start-up-Förderung mit Antragskoma.
  • Eine Wirtschaftspolitik mit Pullovermentalität: lieber warm einpacken als aufbrechen.

Ideen bringen nichts, wenn sie nicht in Entscheidungen münden. Und Entscheidungen bringen nichts, wenn sie nicht ins Tun führen.


6. Es geht nicht um Digitalisierung – es geht um Relevanz.

Viele denken: „Wenn wir erst mal digital sind, dann…“ Falsch. Digital ist kein Ziel. Digital ist der Standard.

Was fehlt, ist Klarheit: Wofür stehen wir eigentlich? Was lösen wir besser als andere? Warum braucht uns die Welt?

Wer das nicht beantworten kann, sollte nicht auf den nächsten LinkedIn-Trend warten. Sondern in den Spiegel schauen.


7. Mut ist keine Attitüde. Mut ist eine Handlung.

Und jetzt wird’s unbequem: Wenn du Unternehmerin / Unternehmer bist – und du in den letzten zwei Jahren keinen Markt neu betreten, kein Geschäftsmodell hinterfragt, keine Führung erneuert hast –, dann hast du Zeit vergeudet. Und Verantwortung abgegeben.

Wir brauchen keine Wohlfühlunternehmer mehr. Wir brauchen Wirtschaftswunder-Macher.

Die, die aufstehen, wenn andere sitzen bleiben. Die, die investieren, wenn andere klammern. Die, die vorangehen – nicht weil sie müssen, sondern weil sie es können.


8. Die Welt wartet nicht. Und auch kein Kunde.

Hör auf zu glauben, Loyalität sei eine Strategie. Kunden bleiben nicht, weil du gut bist – sondern weil du besser bist. Weil du überraschst. Inspirierst. Ablieferst.

Die Welt hat keinen Mangel an Angeboten. Sie hat einen Mangel an Angeboten mit Haltung.


9. Der Feind ist nicht die Politik. Der Feind ist dein Zögern.

Ja, die Rahmenbedingungen sind nicht ideal. Ja, vieles ist komplex. Aber weißt du was? Es war nie einfach, ein Unternehmen zu führen.

Nur wer das als Ausrede nutzt, hat schon verloren. Es ist Zeit, dass wir Verantwortung neu definieren: Nicht nur für Bilanzen, sondern für Wirkung.


Das Aufwachprotokoll. Was du jetzt tun musst. Kein Vielleicht. Kein Später.

1. Mach dein Warum messerscharf.

Warum gibt es dein Unternehmen? Was wäre verloren, wenn es dich morgen nicht mehr gäbe? Schreib es auf. Lies es deinen Leuten vor. Lebe es.

2. Such dir Sparringspartner, keine Streichelzonen.

Du brauchst Menschen, die dich herausfordern. Nicht die, die dich in deiner Komfortzone wiegen. Schließ dich Netzwerken an, die größer denken als du.

3. Starte ein Projekt, das dir Angst macht.

Angst ist kein Stoppschild – sie ist dein Navigationsgerät zur Relevanz. Wenn du nicht nervös bist, bewegst du nichts.

4. Kündige das Mittelmaß.

Produkte, die „auch ganz okay“ sind? Weg damit. Prozesse, die „immer so waren“? Kill them. Mitarbeitende, die nur mitlaufen? Sprich Klartext.

5. Erklär deinen Mitarbeitenden die neue Spielordnung.

Kein Kuschelkurs mehr. Aber auch keine Kälte. Sag, wohin ihr wollt. Sag, dass es hart wird. Aber auch: dass es sich lohnt.

6. Erfinde dich alle 12 Monate neu.

Was heute funktioniert, kann morgen stören. Mach jedes Jahr ein Strategie-Update mit radikalem Blick von außen.

7. Red endlich wieder mit dem Kunden.

Nicht mit Excel. Nicht mit Beratern. Mit den Menschen, die dich bezahlen. Hör auf, Annahmen zu verwalten – fang an, Realität zu gestalten.


Fazit? Es gibt nur eins:

Wer in einer Welt des Wandels wartet, bis er gefragt wird, hat längst verloren.

Du willst Zukunft? Dann sei ihr Architekt. Nicht ihr Zuschauer.


Der German Mittelstand hilft dir bei der Umsetzung.

Wir sprechen nicht nur über Wandel – wir begleiten ihn.

Sparringsrunde des German Mittelstand e.V.

Freitags, 09:10 bis 09:50 Uhr

Wenn du jemanden suchst, der dir sagt, was du hören willst – ist das nicht deine Runde. Wenn du bereit bist für den Blick von außen – klar, ehrlich, auf Augenhöhe – dann vielleicht schon.

Der Vorstand des German Mittelstand e.V. lädt ein: Jeden Freitag. 40 Minuten. Keine Show. Keine Präsentationen. Ein Gespräch. Ein Impuls. Manchmal eine Korrektur.

Wir stellen kein Konzept vor. Wir geben keine Garantie. Aber wir hören zu, denken mit – und sagen, was wir sehen.

Für wen ist das gedacht? Für Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht in der eigenen Denkschleife bleiben wollen. Für Menschen, die gestalten – und sich gelegentlich spiegeln lassen.

Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Wer Teil des Netzwerks ist, wird bei hoher Nachfrage bevorzugt.

Was erwartet dich? Ein Raum. Fünf Stimmen. Und im besten Fall: ein Gedanke, der bleibt.

Was wir erwarten: Ein echtes Anliegen. Ein offenes Gegenüber. Vertraulichkeit.

Keine Anmeldung über Formulare. Keine automatisierte Bestätigung. Ein Satz per Nachricht genügt. Wir melden uns persönlich zurück.

Diese Runde ist kein Format. Sie ist Haltung. Und manchmal: der Anfang von Klarheit. Der Vorstand des German Mittelstand e.V.

Euer Werner – Kein Cheerleader der Vergangenheit. Aber Fan von Zukunftsmut.

Inspiration beginnt mit einem Wort: Sagt mir in den Kommentaren Eure Meinung. Wie seht Ihr das?

DARF ER DAS????

Liebeserklärung des Werner T. in der Öffentlichkeit. Und ja – ich darf.

Heute hat mein zweiter Sohn sein Abitur bestanden. Und ich steh da – zwischen Stolz, Rührung und ein bisschen Sprachlosigkeit.
Nicht wegen der Note.
Sondern wegen des Menschen, der da steht.

Ich habe zwei Söhne.
Zwei Charaktere, zwei Kompasse, zwei Welten – und ein Herzschlag.
Der eine denkt strategisch, baut klug an seiner Zukunft, liebt das Leben,
der andere träumt groß, nimmt’s, wie es kommt und hat doch sein Ziel immer vor Augen.

Und beide haben mich in dunklen Tälern angetrieben und meine Höhen mit mir gefeiert, als wären sie ihre eigenen.
Jetzt ist es an der Zeit, ihre Gipfel zu feiern. Mit offenem Blick, mit ehrlichem Stolz – und mit der Gewissheit: Sollte es mal anders kommen, bin ich da.

Nicht als Steuermann. Sondern als Fels im Wasser.
Still. Stark. Und ein bisschen salzig vom Leben.

Meine Söhne haben vieles besser gemacht als ich.
Schneller, klarer, mit mehr Mut.
Und das ist vielleicht das schönste Kompliment ans Leben.
Ich liebe meine Söhne Marcel Theiner und Marc Theiner. Punkt. Ausrufezeichen. Und ein stilles Danke an das Universum.

Vielleicht ist das größte Vaterglück nicht, dass sie dir ähneln –
sondern dass sie dich überholen.

Schluss mit Bürokratie – der Feind im eigenen Flur

Berlin – wo Anträge länger leben als Ideen, und jede Tür eine Klingel mit Formular hat.

Willkommen im Land, in dem du für die Gründung eines Unternehmens erst mal deinen Geduldsfaden zertifizieren lassen musst.

Wir lachen. Wir schimpfen.
„Berlin muss liefern!“ heißt es dann.
Und ja – einiges, was dort passiert, klingt wie ein Schildbürgerstreich mit Gesetzesstempel.

Aber bevor wir uns weiter im Hauptstadt-Bashing verlieren, werfen wir mal einen ehrlichen Blick in den eigenen Flur.

Der wahre Bürokratie-Killer? Trägt oft dein Logo.

Denn während wir auf „die da oben“ zeigen, wächst auch bei uns die Verwaltung der verlorenen Gelegenheiten.
In Projekten, die durch sechs Gremien laufen – und nie bei den Kund:innen ankommen.
In Kalendern, die voller Termine sind, aber arm an Entscheidungen.

Willkommen bei „Abwarten & Tee trinken GmbH“ – dem Unternehmen, in dem Mut zur Ausnahme ein Kündigungsgrund ist.

Wenn aus Ideen Aktenzeichen werden

Ein Impuls? Wird erstmal zur „Diskussionsgrundlage“.
Ein Vorschlag? Muss durch den Lenkungskreis.
Ein Projekt? Hat zwar einen Starttermin – aber kein Go.

Wir feiern Prozesse statt Prinzipien.
Wir drucken Roadmaps – aber laufen im Kreis.

Und dann wundern wir uns, warum nichts vorwärtsgeht.

Zahlungsziele, die nach Kafka klingen

Wir bestehen auf Präzision, Performance und Pünktlichkeit.
Aber wenn’s ums Zahlen geht, wird plötzlich tiefenentspannt gewartet.

60 Tage Zahlungsziel für dich.
12 Stunden Verzug vom Freelancer? Skandal.

Dieses Ungleichgewicht ist keine Kleinigkeit.
Es ist ein Spiegelbild von etwas, das wir zu lange nicht sehen wollten:
Unserer eigenen Bürokratie in Designerklamotten.

Deal klar. Entscheidung getroffen. Alle einig.
Und trotzdem: „Der Chef muss nochmal drüberschauen.“
Dann: „Der ist gerade im Urlaub.“

Die unterschätzte Unterschrift – Papierstau im Kopf

Das Projekt stirbt nicht an Inhalten –
es verhungert an der Zögerlichkeit.

Wenn sechs Manager achtmal beraten – und der Kunde längst weitergezogen ist

Ein strategischer Deal. Alles spricht dafür.
Doch statt Umsetzung: noch eine Runde. Und noch eine.
Bis der Kunde nicht mehr fragt, sondern längst gekauft hat – nur woanders.

Und das Bittere daran?

Wirtschaftswunder passieren nicht in Brüssel.
Sie beginnen im Unternehmen – oder eben nicht.

Jeden Tag geht Wirtschaftsleistung verloren.
Nicht durch falsche Gesetze – sondern durch verpasste Entscheidungen.
Durch interne Bremsen. Durch das ewige Warten auf Zustimmung, die längst da ist.

Bürokratie ist kein Amt. Sie ist ein Reflex.

Ein Schutzmechanismus, der uns vorgaukelt, wir seien sicher, solange wir nicht entscheiden.
Ein mentales Sicherheitsnetz, das jede Initiative abfängt, bevor sie landen kann.

„Mut ist kein Meeting. Mut ist eine Entscheidung.“

Was wir stattdessen brauchen?

  • Weniger Lenkung, mehr Lenker.
  • Weniger Rückversicherung, mehr Rückgrat.
  • Weniger Schleifen, mehr Schärfe.
  • Und vor allem: Klartext statt Kompromisslyrik.

„Wer auf den letzten Loop wartet, verpasst den ersten Schritt.“

Die gute Nachricht?

Bürokratie ist kein Naturgesetz.
Sie ist ein Mythos – und wir haben zu lange daran geglaubt.

Wer sie abschaffen will, braucht keine Bundesratsvorlage.
Sondern ein Team, das Verantwortung nicht weitergibt, sondern annimmt.

Nicht morgen.
Nicht mit Vorbehalt.
Sondern jetzt.

Und wenn dir beim nächsten Meeting jemand sagt:
„Das sollten wir nochmal abstimmen“,
dann antworte ruhig mal:

„Oder wir entscheiden einfach.“


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Mein Moment im White Cube – Kunst trifft auf Begegnung

Manchmal braucht es nicht mehr als einen weißen Würfel, um die Essenz eines Menschen einzufangen. So geschehen auf Schloss Hohenstein, dem Zuhause von Mike Meyers beeindruckendem „White Cube Art Project“, das hier als Dauerinstallation seinen Platz gefunden hat. Es war mir eine besondere Freude, Teil dieser Reise zu sein – vor und hinter der Kamera.

Dank Ralph Veil, dem unermüdlichen Schlossherrn, Kulturförderer und, wie ich ihn nennen darf, Gastgeber mit Herz, entstand nicht nur das Interview mit Mike Meyer, sondern auch eine Atmosphäre, die Begegnungen wie diese möglich macht. Ralph war nicht nur Initiator, sondern auch bei der Eröffnungsfeier des Projekts an meiner Seite, die ich moderieren durfte. Ein wahrer Brückenbauer, der nicht nur Künstler und Gäste, sondern auch Visionen und Räume miteinander verbindet.

Mike und ich haben uns während des Interviews nicht nur über Kunst und den White Cube unterhalten, sondern auch über das Leben, die Geschichten hinter den Gesichtern und die Magie, die passiert, wenn man alles Überflüssige ausblendet. Dabei ist eine Bindung entstanden, die weit über das Projekt hinausgeht. Der White Cube auf Schloss Hohenstein ist mehr als eine Installation – er ist ein Statement. Ein Ort, an dem Menschen ihre Geschichte erzählen können, ohne Worte, nur durch das Licht und Mikes einzigartigen Blick.

Und ja, ich durfte auch selbst in den White Cube. Ein Moment der Reflexion, festgehalten in einem Bild, das nicht nur zeigt, wie ich aussehe, sondern wer ich bin. Dieses Bild erinnert mich daran, dass Sichtbarkeit manchmal entsteht, wenn man sich ganz reduziert – und genau das macht dieses Projekt so einzigartig.

Mit dieser Erfahrung reihe ich mich in den Kreis prominenter Persönlichkeiten ein, die bereits Teil des White Cube Art Projects waren, darunter: Leonardo di Caprio, Emma Watson, David Beckham, Will Smith, Rihanna, Oliver Kahn, Manuel Neuer oder Richard Branson

Danke an Mike für das unvergessliche Erlebnis und an Ralph für deine Kunst, Menschen zusammenzubringen und Räume wie Schloss Hohenstein mit Leben und Kreativität zu füllen. Ich freue mich auf viele weitere Momente im White Cube – und vielleicht auch auf ein Glas Wein im Schlossgarten.

Wenn CEOs Kamele streicheln – Trumps Nahost-Showdown

Wenn CEOs Kamele streicheln – Trumps Nahost-Showdown als Lehrstück über Macht, Märkte und mediale Märchen

Stell dir vor: Du wachst auf, öffnest dein News-Feed – und siehst Elon Musk, Jeff Bezos und Donald Trump Seite an Seite, flankiert von Kamelen, goldverzierten Schwertern und Lavendelteppichen. Kein Satireformat. Kein Hollywood-Dreh. Sondern: Mai 2025 in Riad.

Trumps jüngste Nahostreise war keine Delegationsreise. Sie war ein globales Spektakel – strategisch inszeniert, geopolitisch geladen, wirtschaftlich monumental.
Mit im Tross: die Superreichen. Die Datenherren. Die Visionäre des digitalen Zeitalters. Musk, Bezos, Altman, Huang – als Wirtschafts-Waffen einer geopolitischen Machtdemonstration.

Milliarden, Macht und Medialität

Während deutsche Mittelständler Förderformulare ausfüllen und auf Ausschreibungen hoffen, sichert sich Trump mit einem Boeing-Jet als Gastgeschenk und 2-Billionen-Dollar-Deals die nächste Staffel seiner Weltbühne.
Saudi-Arabien verspricht 600 Milliarden US-Dollar Investitionen. Die Emirate unterzeichnen KI-Deals mit 1,4 Billionen Volumen.
Und Europa? Diskutiert über LinkedIn-Algorithmen und ChatGPT-Ethik.

Willkommen in der Realpolitik 5.0 – powered by Influencer-Ökonomie und geopolitischem Glanz.

Sichtbarkeit ist kein Zufall – sie ist Strategie

Diese Reise war kein PR-Stunt. Sie war ein Lehrstück.
Sichtbarkeit heißt heute nicht nur gesehen werden – sondern: Position beziehen, Bilder prägen, Macht inszenieren.
Trumps Stärke? Er hat verstanden, dass Öffentlichkeit nicht der Ort ist, an dem man erklärt. Sondern der Ort, an dem man gewinnt.

Ob wir wollen oder nicht: Wer keine Bühne betritt, wird nicht gehört. Und wer nur Haltung predigt, aber keine Präsenz zeigt, bleibt Zuschauer auf der eigenen Beerdigung.

Wo bleibt die deutsche Antwort?

Und wir?
Wir, die so gern moderieren, abwägen, abfedern?
Wir schauen zu. Wir kommentieren. Wir schütteln mit Haltung den Kopf.
Doch Märkte werden nicht durch Haltung gewonnen. Sondern durch Handlung.

Was wir brauchen, ist kein Lavendelteppich.
Sondern eine klare Ansage:

„Ja, wir stehen für Menschenrechte – und ja, wir können trotzdem wirtschaftlich denken.“
„Ja, wir sind wertebasiert – aber nicht weltfremd.“
„Ja, wir haben Mittelstand – und der verdient mehr als Mittelmaß an Aufmerksamkeit.“


Theiners Tenor:

Trumps Nahostshow war keine Laune. Sie war ein Weckruf.
An jeden, der glaubt, dass Sichtbarkeit überbewertet sei.
An jedes Unternehmen, das denkt, Produkte sprächen für sich.
An jede Politik, die glaubt, Deals seien schmutzig und Zurückhaltung sei Stil.

Es braucht mehr als Worte. Es braucht Bühnen. Menschen. Mut. Und eine Botschaft, die bleibt.

Theiner out.

Bock auf Bühne, aber nicht auf Bling-Bling?
Dann komm in meinen Club für Sichtbarkeit mit Haltung – ohne Clownsnase, aber mit Klartext.

Ostern, zehn Eier – und ein Moment fürs Herz

Der Duft von Essig liegt in der Luft, die Kaffeetasse dampft noch. Mein Sohn steht neben mir. Er ist längst erwachsen, längst in der eigenen Welt unterwegs. Und doch: Wir färben gemeinsam Ostereier. So wie früher. So wie immer. Wir lachen. Und gleichzeitig sagt dieser Moment mehr als jedes Business-Meeting.

Traditionen sind wie Anker – sie geben Halt, wenn alles in Bewegung ist
Wir leben in einer Welt, die ständig schneller wird. Neue Tools, neue Märkte, neue Buzzwords. Aber Menschen brauchen Wiedererkennung. Sicherheit. Nähe. Und genau das schaffen Bräuche. Ob in der Familie oder im Unternehmen – Rituale geben dem Miteinander eine Seele. Sie sind das, was ein gutes Netzwerk von einem reinen Kontaktverzeichnis unterscheidet.

Business braucht weniger Buzzwords – und mehr Eier.
Ich meine das ganz ernst. Es sind oft die kleinen, scheinbar nebensächlichen Momente, die uns verbinden. Der Kaffee am Morgen. Das Geburtstagsständchen im Team. Die Osterkarte mit einem persönlichen Satz.

Ich kenne da einen Unternehmer 😉 , der jedes Jahr ein Weißwurst-Frühstück für seine Partner veranstaltet – nicht als PR-Gag, sondern weil es dazugehört. Was als gemütliches Frühstück begann, wurde zur Institution. Menschen kamen, blieben, empfahlen. Heute ist daraus ein ganzes Eventformat geworden – mit Standing. Nicht trotz, sondern wegen der Tradition.

Netzwerke leben vom Gefühl – nicht von der Anzahl der Follower
Man kann sein Netzwerk mit Tools und CRM-Systemen organisieren. Aber lebendig wird es erst, wenn Geschichten mitschwingen. Wenn da ein: „Weißt du noch…?“ Wenn da ein Ritual ist, das keiner hinterfragt, aber jeder liebt.

Traditionen geben Struktur – und schaffen emotionale Verbindlichkeit. Sie sagen: Ich sehe dich. Ich erinnere mich an dich. Du gehörst dazu.

Mein Appell: Baut euch eure Business-Bräuche – mit Herz, nicht mit Strategie
Vielleicht ein Jahresauftakt-Spaziergang mit Kolleg:innen statt PowerPoint.
Vielleicht ein „Let’s-talk-about-failure“-Dinner, einmal im Jahr.
Oder ein kleines Ritual nach Vertragsabschluss – wie eine Flasche Eierlikör. (Oder vielleicht doch lieber ein Smoothy.)

Denn wer Netzwerke nicht nur nutzt, sondern nährt – der wird nie alleine durch Krisen gehen.

Frohe Ostern – und denkt dran:
Traditionen sind wie gut gefärbte Eier: Von außen bunt, von innen voller Substanz.

👉 Und wenn du mehr willst als Kontakte, nämlich Community mit Seele: Schau mal rein auf club.theiner.de – da gibt’s keine Ostereier, aber echte Aha-Momente.

Bühnen, die das Herz berühren – Von digitalen Visionen und Mozart-Magie“

Zwei Bühnen, zwei Welten – die eine prägt die digitale Zukunft, die andere atmet Jahrhunderte alte Musikgeschichte. Was sie gemeinsam haben? Sie hinterlassen Gänsehaut.

Es gibt Orte, die einem das Herz schneller schlagen lassen – Bühnen, die Geschichten erzählen. Mal stehe ich darauf als Keynote Speaker, mal als Moderator oder Impulsgeber. Ob beim World Economic Forum (WEF) in Davos, zur Sicherheitskonferenz in München oder auf internationalen Veranstaltungen in Singapur, Dubai oder Wien – es sind Orte, an denen Wirtschaft, Politik und Innovation zusammenkommen. Manchmal sind es nicht die größten Bühnen, die am tiefsten berühren, sondern jene, die eine besondere Geschichte erzählen. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Moderation, als ich voller Nervosität fast das Mikro fallen ließ – doch genau solche Momente machen den Reiz aus. Sie zeigen, dass es nicht nur um Perfektion geht, sondern um das Erleben, das Fühlen, das Mitnehmen der Menschen. In dieser Woche durfte ich zwei Bühnen erleben, die mich auf einzigartige Weise beeindruckt haben – jede auf ihre eigene Art, aber beide voller Emotion und Bedeutung.

Die erste Bühne: MuCon-X – Ein Meilenstein für die digitale Zukunft

Mein langjähriger Freund und geschätztes Mitglied unseres Netzwerks, Bernhard Huter, hat sein kühnes Projekt MuCon-X offiziell eröffnet – einen Internet-Knotenpunkt von strategischer Bedeutung für München und darüber hinaus.

Ich hatte die Ehre, ihn auf diesem spannenden Weg zu begleiten, und nun, mit der offiziellen Eröffnung, wurde seine mutige Vision zur Realität – ein Moment voller Stolz und Emotionen. Besonders beeindruckend war es, diese Bühne mit hochkarätigen Gästen wie Staatsminister Dr. Fabian Mehring, dem Vorstandsvorsitzenden von Giesecke+Devrient Ralf Wintergerst und Andreas Sturm, einem führenden Experten für Digitalisierung, zu teilen. Ihre Leidenschaft für Innovation war förmlich greifbar – man spürte die Energie, mit der sie über die digitale Zukunft Deutschlands sprachen.

Der inspirierende Austausch über die Chancen und Herausforderungen moderner Technologie machte diesen Moment nicht nur bedeutsam, sondern auch zukunftsweisend. Ihre Perspektiven und Impulse haben die Bedeutung dieses Projekts noch einmal unterstrichen und gezeigt, wie entscheidend digitale Infrastruktur für den Standort Deutschland ist. Es war ein besonderer Moment, nicht nur für ihn und mich, sondern für die gesamte digitale Infrastruktur in Deutschland.

Die zweite Bühne: Ein Abend voller Musikgeschichte

Ein Abend im Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz, zur exklusiven Konzerteinladung der Bayerischen Philharmonie mit dem Titel »MOZART+ RAVEL«. Dirigent Mark Mast führte persönlich in das Programm ein und brachte die Geschichten hinter der Musik zum Leben. Und dann dieser Ort: eine Bühne, auf der bereits Wolfgang Amadeus Mozart spielte, mit einer Loge, aus der einst Napoleon zusah.

Ich saß auf der Bühne an dem Platz, an dem sonst Streicher musizieren, und durfte diesen besonderen Moment mit alten Weggefährten teilen – darunter Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Prof. Dr. Michael Kerkloh, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München.

Der Geist der Vergangenheit war förmlich zu spüren. Man konnte die Geschichte beinahe atmen – der Klang der Musik schwebte durch den Raum, als würde Mozart selbst noch spielen, die kunstvollen Schnitzereien an den Wänden schienen Geschichten zu flüstern, das gedämpfte Licht tauchte die Szenerie in eine fast traumhafte Atmosphäre. Ein Ort voller Geschichte, an dem man für einen Moment in eine andere Zeit eintauchte – eine Bühne, die nicht nur klangliche, sondern auch emotionale Spuren hinterlässt. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie Mozart sich amüsiert hätte: ‚Schön gespielt, meine Herren, aber wo bleibt der kleine Skandal?‘ Ein Theater, das nicht nur durch seine barocke Pracht beeindruckt, sondern durch die Seelen, die es geprägt haben.

Zwei Bühnen, zwei Welten – digitale Innovation trifft musikalische Tradition Beide zeigen auf ihre Weise, was bleibt, wenn Vision, Mut und Leidenschaft aufeinandertreffen. Diese beiden Bühnen haben mir erneut gezeigt, dass wahre Größe nicht in der Größe der Plattform liegt, sondern in den Menschen, den Geschichten und den Emotionen, die sie tragen.

Ich erinnere mich an den Moment, als ich nach dem Konzert noch mit einem Glas Wein in der Hand dort stand, den Nachhall der Musik spürte und dachte: Genau das ist es, was zählt – Begegnungen, Inspiration und der Mut, sich auf neue Erlebnisse einzulassen. Sie haben mich inspiriert – und genau diese Inspiration nehme ich mit auf meine nächste Bühne.

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